13. Juli 2008, 16:46 Uhr

Jagdhunde auf ihren Einsatz vorbereitet

Gießen/Amöneburg/Mücke (pm). Speziell für junge Jagdhunde veranstaltete die Jägervereinigung Oberhessen kürzlich erstmals gemeinsam mit der Weimaraner-Landesgruppe Hessen an zwei hintereinander liegenden Wochenenden erstmalig einen Prägungs- und Ausbildungstag.
13. Juli 2008, 16:46 Uhr

Gießen/Amöneburg/Mücke (pm). Speziell für junge Jagdhunde veranstaltete die Jägervereinigung Oberhessen kürzlich erstmals gemeinsam mit der Weimaraner-Landesgruppe Hessen an zwei hintereinander liegenden Wochenenden erstmalig einen Prägungs- und Ausbildungstag. Während der erste Prägungstag in Amöneburg stattfand, trafen sich die Hundeführer mit ihren vierbeinigen Helfern nun zum »Stelldichein« in Atzenhain und Nieder-Ohmen.

An dem Prägungs- und Ausbildungstag nahmen 30 Hunde aller Altersstufen der deutschen Jagdgebrauchshunderassen Weimaraner, Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar, Kleiner Münsterländer, Deutscher Wachtelhund, Beagle oder auch englische und französische Jagdgebrauchshunde wie Gordon Setter, Braque Francais oder Epagneul Bretone teil. Unter fachkundiger Anleitung des jagdkynologischen Obmanns der Jägervereinigung Oberhessen, Klaus Schmidt (Laubach) und seinen Helfern wurden die Tiere behutsam auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Für die jungen Jagdgebrauchshunde stand dabei die Gewöhnung an andere Jagdhunde, Wildwitterung, die Wassergewöhnung und die Gewöhnung an Umweltreize im Vordergrund. »An diesen besonderen Tagen sollen sowohl junge Hunde und bereits ältere, auch bereits geprüfte Hunde zusammen im Rahmen eines Tagesseminars durch ihre Führer unter fachkundiger Anleitung von Übungsleitern des Klubs auf ihre Aufgaben vorbereitet und gefördert werden«, berichtete der Vorsitzende der Jägervereinigung, Helmut Nickel. Dabei würden nicht nur die jungen Hunde auf der Basis der vorhandenen Anlagen und Triebe von den älteren und meist im jagdlichen Einsatz stehenden Jagdgebrauchshunden profitieren. Auch ihre Führer erhalten so manchen nützlichen Tipp für die weitere Ausbildung des jeweiligen Tieres.

Die Übungstage dienten ferner den erfahrenen Hundeführern zur Überprüfung des individuellen Leistungsstandes des eigenen Hundes. »Wir erlebten einen gelungenen, abwechslungsreichen Prägung- und Ausbildungstag für Jagdgebrauchshunde, der auch einen Einblick in das umfangreiche Leistungsvermögen der Hunde gab«, resümierte Nickel. Er dankte dem Revierinhaber Thomas Fuhr für die Bereitstellung des Revieres und attestierte dem jagdkynologischen Arbeitsteam eine vorbildliche und professionelle Arbeit. Nach Meinung aller teilnehmenden Hundeführer sollte dieser erfolgreiche Weg in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

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