12. April 2019, 19:27 Uhr

Jagdgenossen üben Kritik

12. April 2019, 19:27 Uhr

Die Jagdgenossenschaft Treis/Lumda wählte auf ihrer Genossenschaftsversammlung im Gasthaus Zur Krone turnusgemäß den Vorstand neu, wobei es keine Veränderungen gab. Jagdvorsteher wurde erneut Dieter Preis, Stellvertreter Jens Amend, Rechner Helmut Oerter, Schriftführer Jonas Seibert, stellvretender Schriftführer Daniel Findt und Beisitzer Stefan Michel.

Jagdvorsteher Preis hieß alle Teilnehmer willkommen, darunter die Jagdpächter Steffen Rinn, Wolfgang Riedl und Martin Emmerich sowie die Mitjägerin Nina Will und den früheren Jagdpächter Hans Peter Moll. In seinem Jahresbericht ging Preis, wie all die Jahre zuvor, auf die Uneinsichtigkeit mancher Hundebesitzer ein, die ihre Vierbeiner in Wald und Flur frei laufen lassen. Ein scheinbar harmloser Hund könne sich aber durchaus, habe er einmal Wildwitterung aufgenommen, auf- und davonmachen.

Weiter kritisierte Preis das Nichtentfernen von Weidezäunen nach der Abweidung. Rehböcke könnten sich mit ihrem Geweih darin verfangen und kämen nicht mehr heraus. Die Gesetzeslage sehe vor, dass die Besitzer oder Pächter dieser Grundstücke wegen Tierquälerei angezeigt werden könnten.

Die Wildschadenschätzer Jens Amend und Herbert Oerter erläuterten, dass der Schaden an Feld- und Wiesenflächen leicht zugenommen habe, jedoch im Rahmen des Vertretbaren liege. Das Treiser Revier hat eine Fläche von 819 Hektar, davon sind 800 Hektar bejagbar (245 Hektar Wald und 555 Hektar Feld).

Die Versammlung genehmigte 10 000 Euro für den Ankauf einer neuen Getreidereinigungsanlage. Zur Abschreckung von Wildtieren, insbesondere Rabenvögel, auf ausgesäten Feldern, will der Vorstand eine sogenannte Knallbox anschaffen. Diese kostet rund 800 Euro, die Jagdpächter Wolfgang Riedl zur Hälfte übernimmt. Feldwege wurden unter Mithilfe der Landwirte ausgebessert und Bankette geschoben. Ein schönes Sommerfest feierten die Jagdgenossen auf Einladung der Familie Rinn an deren Jagdhütte. Laut Bericht der Jagdpächter Rinn und Riedl sind die vorgeschriebenen Abschusszahlen voll erfüllt worden.

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