02. November 2017, 19:46 Uhr

Immer mehr Wildschäden

02. November 2017, 19:46 Uhr
Vorsitzender Joachim Otto (r.) ehrt Peter Schäfer aus Grünberg (l.) und Gottfried Schneider (M.). (Foto: gge)

Drastische Zunahme der Wildschäden, insbesondere steter Zuwachs der Wildschweinbestände, Einschränkungen der Jagdzeiten – Themen, die Jagdgenossenschaften große Sorgen bereiten. Deutlich wurde dies bei der Hauptversammlung der Kreisverbände Gießen und Lahn-Dill in Hüttenberg. Vorsitzender Joachim Otto sprach sich angesichts steigender Nachfragen nach Verpachtungen gegen die Wildschadensbeteiligung durch die Genossenschaften aus. Bisweilen nämlich überstiegen diese Kosten die Jahrespacht. Ob der unterschiedlichen Meinungen zwischen Jägern und Landbesitzern ein schwer zu lösendes Problem ist für Otto das »Wildtier-Monitoring« zur Erfassung seltener Arten. Zur Sprache kam auch eine Entschließung des Hessischen Bauernverbandes mit dem Ziel der Verringerung der Schwarzwildbestände, um die Gefahr der von Südosten näher rückenden Schweinepest zu mindern. Als vornehme Aufgabe sah der Vorsitzende die Ehrung verdienter Jagdgenossen an. Er zeichnete Peter Schäfer aus Stangenrod für 16-jährige Tätigkeit als Jagdvorsteher aus. Gleiche Ehrung wurde Gottfried Schneider aus Allertshausen zuteil, der zwölf Jahre das Amt versieht. Über die Gestaltung von Jagdgenossenschafts-Satzungen referierte anschließend der Fachanwalt für Agrarrecht Björn Schöbel. Die Jagdhornbläser vom Jagdverein Hubertus hatten die Veranstaltung eröffnet.

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