26. Juni 2017, 20:25 Uhr

Im Einsatz der Menschlichkeit

26. Juni 2017, 20:25 Uhr
Jeder Meter zählt: Am Sponsorenlauf wirken rund 20 Teilnehmer mit. (Foto: vh)

Knapp 20 Teilnehmer drehten kürzlich Runde um Runde um die evangelische Kirche Daubringen. Der Sponsorenlauf gegen die Hungersnot im Süd-Sudan war eine Veranstaltung zum 20-jährigen Bestehen des Frauenkreises »Sibared« der Kirchengemeinde. Pfarrer Traugott Stein begrüßte Teilnehmer und Zuschauer. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe kürzlich zur Spende zur Bekämpfung der Hungersnot in Afrika aufgerufen. Der Ansporn, in Daubringen derart tätig zu werden, stammt aus dem Vorjahr. Geplant und organisiert wurde der Sponsorenlauf durch den Jugendausschuss der Kirchengemeinde.

Singen – basteln – reden

Der Frauenkreis »Si-ba-red« (Singen, basteln, reden) geht auf das Adventbasteln im November 1997 zurück. Jene Veranstaltung hatte der damals neue Pfarrer Stein als Idee mitgebracht. Unter der Anleitung von Gertrud Streb bastelten zunächst Frauen und Männer in einer fröhlichen Gemeinschaft. Letztlich blieben die Frauen übrig. Marianne Schreiner schlug vor, sich weiterhin regelmäßig zu treffen und der Kirchengemeinde auf geistigem und weltlichem Feld zu dienen.

Insgesamt 25 Frauen hielten bis heute durch, darunter Sabine Stein, die Pfarrfrau. Ihr Ehemann gestaltet die Gruppenstunden mit (Andacht, biblische Themen).

»Sibared« hat 20 Jahre lang durch Veranstaltungen, Spendenaufrufe und im Sparschwein vereinnahmte Gelder ausnahmslos alle Finanzmittel wohltätigen Zwecken zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurden auch die eigene Gemeinde und Diakoniestation Lumdatal. Schreiner sagt gegenüber dieser Zeitung, dass die meisten Frauen inzwischen altersbedingt nicht mehr alle Aktivitäten mitmachen. Deshalb sei es fraglich, ob das 25-jährige Bestehen noch dargestellt werden könne. Aktivitäten von »Sibared«: Heringsessen (Aschermittwoch), Osterfrühstück (Frühgottesdienst), Waffeln backen (Entenrennen), Kuchenbüfett (Dorffest), Ausrichtung Erntedankfest, spontane Einsätze bei kirchlichen Gelegenheiten, viermal jährlich ein Jahreszeiten-Café für alle Generationen. In den 20 Jahren hat »Sibared« etwa 14 000 Euro gesammelt und weitergegeben.

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