08. Mai 2018, 22:17 Uhr

»Ich bin gerührt, was hier entstanden ist«

08. Mai 2018, 22:17 Uhr
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Aus der Redaktion
Die »Donkeys« sorgen für den musikalischen Rahmen. (Foto: bkl)

Langgöns (bkl). Rundgänge durch die Innenräume, Streifzüge durch die Außenanlagen, fröhliche Musik mit Gesang, Gitarre, Alphörnern und Klavier, selbstgebackene Waffeln mit Obst und Eis, Pizza und Bratwurst aus der neuen Grillhütte, Begegnungen und gute Gespräche – das konnten rund 200 Interessierte beim Tag der offenen Tür im Paul-Schneider-Freizeitheim bei Dornholzhausen genießen.

»Wir haben diesen Tag organisiert, weil wir den Menschen im Blick auf die nächste Synode zeigen wollten, wie toll dieses Haus ist. Wir wollten über unsere Arbeit informieren und was hier alles gemacht wird«, so Jörg Simon. Der Diakon ist für die Jugendarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Braunfels zuständig und kümmert sich um alle Angelegenheiten, die das Freizeitheim betreffen. Da das Haus Thema auf der Kreissynode im Juni sein wird, hatten die Mitarbeiter einen Tag der offenen Tür angeboten.

Der ehemalige »Strauchhof« liegt idyllisch am Rande eines ausgedehnten Waldgebietes, wobei das 7000 Quadratmeter große Außengelände als Spielwiese, Begegnungs- und Erholungsraum sowie als Sportplatz genutzt werden kann. Im Freizeitheim, einem ehemaligen Landwirtschaftsbetrieb und inzwischen Zentrum der Begegnung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, finden seit 63 Jahren Veranstaltungen, Freizeiten und Seminare statt. Beispielsweise gibt es dort den jährlichen Konfitag sowie den Gottesdienst im Grünen der Kirchenkreise. Das ganzjährig geöffnete Haus eröffnet somit auch Perspektiven für den Glauben und die Alltagsbewältigung.

Die musikalische Gestaltung des Nachmittages hatten die »Donkeys« aus Dornholzhausen unter Leitung von Dieter Schäfer übernommen sowie die Alphornbläser aus Dutenhofen, dirigiert von Martin Schorn.

Eine Ausstellung informierte über Geschichte und Veranstaltungen im Freizeitheim und über Paul Schneider, den ehemaligen Pfarrer in Dornholzhausen und Hochelheim, als Namensgeber und Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus. Mitglieder des Heimauschusses gaben Auskunft über die Aufgaben in Vergangenheit und Zukunft und informierten zum Freundeskreis.

Auf einer Stellwand konnten Besucher zudem ihre Kommentare aufschreiben. »Ich habe meine beste Freundin hier kennen gelernt«, hieß es etwa. »Ich bin gerührt, was hier entstanden ist und lebt«, schreibt eine ehemalige Konfirmandin. »Ein wunderbares Haus und Gelände. Vielen Dank an alle, die es pflegen!«



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