02. Mai 2019, 21:48 Uhr

»Ich bin dann mal weg«

02. Mai 2019, 21:48 Uhr
Barbara Hoth freut sich über viele Geschenke zum Abschied. (Foto: gdp)

Das Herz einer Schulgemeinde sind oft Personen, an die man nicht sofort denkt – meist sind es der Hausmeister und das Personal des Sekretariats. Da wundert es nicht, dass Sekretärin Barbara Hoth nun von der Anne-Frank-Schule in Großen-Linden mit einer bewegenden Feier verabschiedet wurde. Zahlreiche Schüler, Familien, Lehrer und Vertreter des Schulamts zollten ihr dabei Respekt.

Die nicht enden wollenden Umarmungen und Geschenkeübergaben von ehemaligen und aktiven Kollegen sowie ehemaligen und aktuellen Schülern gaben einem das Gefühl, man wäre auf einer Familienfeier. Dieses sympathische Arbeitsklima zog sich wie ein roter Faden durch die vielen Beiträge in der Feierstunde.

Stimmungsvoll und passend zum Anlass eröffneten die »Flöten-Kids« und das »Querflöten-Quartett« unter der Leitung von Musiklehrerin Beate Lindemann die Feierstunde. Unter dem Obertitel »Tagebuch einer Schulsekretärin« spannte Rektorin Uta Schmidt-Frenzl einen heiteren und tiefgründigen Rückblick in ihrer Laudatio um die langjährige Schulsekretärin Hoth. Denn was diese in ihrer 27-jährigen Tätigkeit im Sekretariat der AFS-Linden erlebt, organisiert, gesteuert und gemanagt hatte, füllte wahrhaftig ein dickes Tagebuch. Da war es auch klug, Auszüge hieraus didaktisch, pädagogisch und spielerisch noch einmal in Szene zu setzen. Die stellvertretenden Schuldirektoren Joachim Weinert und Holger Müller mit Hoths Sekretariatskollegin Christin Albert spielten besondere Alltagsgeschichten aus dem Sekretariatstagebuch szenisch, pointiert und authentisch zur Freude aller Anwesenden.

Bunt wie das jetzt endende Berufsleben, war auch der Rückblick und die Laudatio von Maria Kern, die eine Mischung von Freude und Wehmut im Namen des Kollegiums überbrachte. Deren bunter Geschenkekorb jedoch war für den nun beginnenden Lebensabschnitt gefüllt mit Gutscheinen für eine Reise, Fitnessartikel, leckeren Genüssen und einem Ruhekissen.

Der musikalische Beitrag von Inga Saalmann, Regina Steger, Ursula Reul, Martin Hering-Pownall und Harald Rohm, in dem sie Schulgeschichten in einer von »Cordula Grün« auf »Barbara Hoth« umgetexten Variante des Liedes sangen, verzückte die Jubilarin und Gästeschar im Besonderen.

Eingebunden in die Dankesworte um ihre Sekretariatsarbeit, wurde auch mehrfach Hoth’s 25-jähriges Engagement als Vorsitzende des Förderkreises »Kunst und Musik« an der AFS gewürdigt.

Im zusammenfassenden Schlusswort dankte Hoth dem gesamten Auditorium für diese wunderschöne Abschiedstunde an ihrem allerletzten Arbeitstag. Nach ihren Schlussworten: »Ich bin dann mal weg«, brach ein lang anhaltender Applaus mit »Standing Ovation« los, der noch mal Ausdruck war für das sympathische und kollegiale Arbeitsverhältnis in diesem pädagogischen Haus ist.

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