21. Mai 2019, 22:21 Uhr

Hundertprozentige Erfolgsquote

21. Mai 2019, 22:21 Uhr
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Aus der Redaktion
Das traditionelle Foto zeigt die Jungjäger vor dem Hubertus-Vereinshaus. (Foto: pm)

Das Schießen beschloss die Prüfung zur Erlangung der Jagdausübungsberechtigung, kurz Jagdschein genannt. Vorausgegangen war für die Absolventen ein Jahr lang intensives Üben und Lernen in Wildtierkunde, Recht und Gesetze, Waffenhandhabung und Schießen sowie allgemeiner Jagdbetrieb.

Die Ausbilder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung hatten die angehenden Jungjäger geschult und auf das »grüne Abitur« vorbereitet. Es umfasst neben schriftlicher und mündlicher Prüfung auch das Schießen auf dem Schießstand auf Keiler, Bock, Fuchs und Hasen. Besonders das Schießen auf den elektrischen »laufenden« Keiler ist eine nicht ganz einfache Angelegenheit und auch Nervensache, berichtet Hubertus-Vorsitzender Dieter Mackenrodt.

Mit dem Prüfungszeugnis können sich die 26 Teilnehmer nun ihren ersten Jagdschein ausstellen lassen, alle Absolventen lösten die Prüfungsaufgaben erfolgreich. Auf der Hubertusmesse am 3. November im Kloster Arnsburg werden die Prüflinge dann nach alter Tradition mit dem Jägerschlag in den Kreis der Jägerschaft aufgenommen.

Ehrennadel für Hans Lang

Hans Lang, Vorsitzender der Prüfungskommission, überreichte mit den Kommissionsmitgliedern die Jägerzeugnisse. Er lobte die Hubertus-Jungjägerausbildung und mahnte zur waid- und tierschutzgerechten Jagd sowie zum respektvollen Umgang mit den Wildtieren. Die Jagdhornbläser des Vereins unter der Leitung von Ehrenmitglied Oswald Henzel begleiteten die Zeugnisübergabe musikalisch. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurde der Ausbilder Hans-Joachim Leicht nach zehn Jahren mit einem Präsent verabschiedet.

Die neuen Hubertus-Jungjäger konnten alle in Jagdreviere vermittelt werden. Die drei besten Teilnehmer Lukas Paul Käßer, Alexander Opiotz und Michael Magel erhielten eine Einladung zur Jagd im Hubertus-Ausbildungs- und Lehrrevier.

Hans Lang erinnerte die Absolventen, dass sie nun noch keine fertigen Jäger seien. Jetzt beginne erst die praktische Ausbildung. Der Hubertus-Vorsitzende forderte die Jungjäger auf, in der Öffentlichkeit für das Waidwerk einzutreten. Die Jungjäger hätten nun ein Zeugnis mit hohem Stellenwert in der Hand. Das »grüne Abitur« sei dem Schulabitur mindestens gleich zu setzen und genieße in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert.

Das Jägerzeugnis erhielten: Dr. Sebastian Bänfer, Bad Berleburg; Timo Bechthold, Wettenberg; Janika Breithaupt, Gießen; Sabine Fuchs, Gründau; Lukas Gerlach, Biebertal; Moritz Sebastian Göttges, Wettenberg; Pascal Hermer, Lollar; Jonas Höller, Gießen; Lars Christopher Jung, Gießen; Lukas Paul Käßer, Marburg; Birgit Kegel, Staufenberg; Lorenz Krämer, Lollar; Clarissa Lückel, Siegen; Michael Magel, Mücke; Paul Wilhelm Margert, Haiger; Friedrich Johannes Müller, Grünberg; Alexander Opitz, Buseck; Tim Oschmann, Lich; Gerold Pfeiffer, Fernwald; Dimitri Schamrin, Linden; Jochen Scheiter, Lahnau; Lukas Schlosser, Mücke; Simon Schwalb, Gießen; Marc Stibbe, Pohlheim; Andreas Trakle, Gießen; Jan Marc Weide, Reiskirchen.

Den Rahmen der Zeugnisübergabe nutzte Mackenrodt, um im Namen des Landesjagdverbandes Hessen dem Leiter der Jägerprüfungskommission Hans Lang die Ehrennadel in Silber nebst Ehrenurkunde zu überreichen.



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