12. März 2019, 22:12 Uhr

Höchste Auszeichnung

12. März 2019, 22:12 Uhr
Horst Marquardt (2. v. l.) und Roberto Röhrsheim (2. v. r.) werden von Thomas Brunner (l.), Mario Binsch (Mitte) und Gerhard Schmidt geehrt. (Foto: m)

»Ehre, wem Ehre gebührt« und ohne jeden Zweifel gebührte sie einem herausragenden Feuerwehrmann aus Wettenberg: Horst Marquardt. Stehende und lang anhaltende Ovationen seiner 89 Kameradinnen und Kameraden aus den Einsatzabteilungen der drei Ortsteile sollten dafür der Beweis sein. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wettenberg wurde mit Worten, Taten und Geschenken die Verdienste des im letzten Jahr aus gesundheitlichen Gründen als Gemeindebrandinspektor (GBI) ausgeschiedenen Mitglieds der Launsbacher Feuerwehr gewürdigt.

Die höchste Auszeichnung konnte er als staatliche Ehrungen von Kreisbrandinspektor (KBI), Mario Binsch, in Empfang nehmen: Das goldene Brandschutzverdienstzeichen am Bande, für hervorragende Verdienste um den Brandschutz. Mit bereits zwölf Jahren trat Horst Marquardt in die Launsbacher Jugendfeuerwehr ein. Seit seiner Übernahme in die Einsatzabteilung ist er im aktiven Feuerwehrdienst. Er wurde nach bestandener Prüfung 1986 Kreisausbilder für Truppmann/Truppführer. 25 Jahre alt war er 1990 bei seiner Wahl als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Launsbach.

Für den Landkreis war er sowohl 16 Jahre als Kreisbrandmeister tätig und ist seit 2003 Mitglied im Katastrophenschutzstab. Parallel dazu begleitete er die Vorstandsarbeit im Kreisfeuerwehrverband Gießen. Im März 1994 wurde Horst Marquardt zum Gemeindebrandinspektor in Wettenberg gewählt. Unter seiner Leitung wurde die seit 1987 bestehende Jugendbewegung der Partnerschaft zwischen Wettenberg und dem ungarischen Zsambek gefördert.

Zudem kam es während seiner Amtszeit zu den Erweiterungen der beiden Feuerwehrhäuser in Krofdorf-Gleiberg und Launsbach. Seine über jeden Zweifel erhabenen fachlichen Qualifikationen stellte Horst Marquardt beim Großbrand im Zentrallager der Firma Sommerlad unter Beweis. Erstmals eingeführt in seiner Amtszeit die Bedarfs- und Entwicklungspläne für die Wettenberger Wehren.

Der KBI sowie Bürgermeister Thomas Brunner, Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt, den eine 16-jährige vertrauensvolle Zusammenarbeit in seiner Zeit als Bürgermeister mit dem Geehrten verband und der Nachfolger im Amt des GBI, Andreas Buhl, sprachen in hoher Anerkennung und Respekt von einem Menschen, dem Loyalität und Kameradschaft wichtig waren, und der ebenso umsichtig und mit Augenmaß wie auch beharrlich und überzeugt die Dinge vertreten habe, die in seinen Augen zum Wohle der Kameraden, der Feuerwehr und damit des Gemeinwesens, unerlässlich erschienen.

Ehrung für Roberto Röhrsheim

Mit Roberto Röhrsheim stand neben Horst Marquardt ein weiter Eckpfeiler der Wettenberger Feuerwehr, der aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, aber weiterhin für die Sache da ist. Viele Jahre war er stellvertretende GBI und in doppelter Funktion zeitgleich auch Wehrführer in Krofdorf-Gleiberg. Als Hauptinitiator bei der Gründung einer der ersten Minifeuerwehren im Landkreis vor fast 26 Jahren, lag ihm stets die Nachwuchsförderung am Herzen. Immer noch engagiert und hauptverantwortlich aus Sicht der Feuerwehr, leistet er mit Leidenschaft und Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Partnerschaft mit den ungarischen Gemeinden Zsambek und Tök. Brunner ernannte Horst Marquardt und Roberto Röhrsheim auf Beschluss der Gemeindevertretung zu Ehrengemeindebrandinspektoren der Gemeinde Wettenberg.

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