Mit knapp 170 000 Euro will der Landkreis Gießen 21 Menschen in Lohn und Brot bringen - dies mit Beschäftigungsverhältnissen auf Grundlage des Teilhabechancen-Gesetzes.

Es handelt sich um 21 befristete Arbeitsverträge, die Entlohnung erfolgt nach Tarif. In den ersten beiden Jahren werden die Lohnkosten vollumfänglich vom Bund getragen, in weiteren drei Jahren jeweils zehn Prozent weniger. Das Geld, das der Landkreis bereitstellt, dient etwa der organisatorischen Verwaltung, aber auch Leistungen wie Weihnachtsgeld, die in den Lohnkosten des Bundes nicht enthalten sind. Im Gegenzug erwartet man beim Landratsamt erhebliche finanzielle Entlastungen bei den Kosten für Unterkunft, die ansonsten bei andauernder Arbeitslosigkeit getragen werden müssten. Potenzielle Arbeitsfelder finden sich etwa in der Archivbetreuung, im Reinigungsdienst, in der Fuhrparkpflege oder als Alltagsbegleiter im Team Asyl.

Im Finanzausschuss war das Thema eingehend erörtert worden; nicht jedoch im Sozialausschuss - daran nahmen FDP und CDU im Kreistag Anstoß, wollten den Beschluss um ein paar Wochen vertagt wissen, um eine vertiefende Beratung zu ermöglichen.

Dem mochte die Kreiskoalition von SPD, Grünen und Freien Wählern nicht folgen. Das Geld wird jetzt bereitgestellt. Das beschloss die Koalition plus CDU und Linke; Gegenstimmen kamen von FDP und AfD.

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