01. Oktober 2018, 21:41 Uhr

Grandioser Saisonabschluss

01. Oktober 2018, 21:41 Uhr
Das erfolgreiche Team aus Inheiden mit (v. l.) Thomas Stein, Nils Leidner, Fabian Stein, Theresa Hennen, Maike Leidner, Marie-Sophie Puschner, Mareike Springborn, Doreen Bender, Anna-Lena Müll, Carmen Stein und Tabea Eckl. (Foto: pm)

Hungen/Hamburg (pm). Erfolgreiche Tage haben die Mitglieder des Jugendrotkreuz (JRK) Inheiden hinter sich. Mitte September fand der JRK-Bundeswettbewerb der Stufe III (bis 27 Jahre) in Hamburg statt. Unter dem Motto »Kommt alle an Board, volle Fahrt voraus« fanden sich alle 19 Landessieger ein, um im Wettbewerb die besten zu suchen. Gut vorbereitet und vor allem voll motiviert machte sich die Gruppe auf, um in insgesamt fünf verschiedenen Aufgabenbereichen ihr Können unter Beweis zu stellen.

Der Wettbewerbsparcours am Samstag begann um 8.15 Uhr und endete gegen 18 Uhr – ein langer und anstrengender Tag. Insgesamt 20 Stationen waren in Hamburgs Innenstadt aufgebaut und die zu Fuß zurückgelegte Streckenlänge war knapp über zehn Kilometer lang.

Zu Beginn galt es, Musicals zu erraten. Hamburgs Ruf als Musical-Metropole stand bei dieser Aufgabe Pate. Als nächstes mussten Wege der Selbstverwirklichung von Jugendlichen erarbeitet werden. Im Innenhof des Rathauses standen Fragen zur allgemeinen Rotkreuzarbeit im Mittelpunkt. Und dann wartete schon die erste Erste-Hilfe-Aufgabe: Ein mit zwei Insassen besetztes Auto ist in eine kleine Gruppe Fußgänger gefahren. Unter den strengen Augen der Schiedsrichter und eines Fernsehteams des NDR galt es, vier »Schwerstverletzte« zu versorgen.

Im Folgenden gab es weitere Stationen zu den Bereichen Alkoholprävention, Menschlichkeit, Spiel und Spaß, bevor das Schreiben und Vortragen eines Rap zum Thema Mediensucht auf dem Programm stand. Anspruchsvoll war die zweite Gruppenaufgabe: Eine Messerstecherei mit insgesamt sieben verletzten Personen in der Fußgängerzone – so das Ausgangsszenario – verlangte der Gruppe einiges ab. Nun waren wieder theoretische Aufgaben gefragt. Außerdem gab es, wenn auch verspätet, Mittagspause.

Empfang am Inheidener See

Als letzte Station wartete am Jungfernstieg die Erste-Hilfe-Einzelaufgabe. Jedem der Gruppenmitglieder wurde eine Aufgabe zugewiesen. Das Spektrum reichte von einer Schnittwunde am Unterarm, einer Drogenüberdosis mit Bewusstlosigkeit über einen Schlaganfall bis hin zur Wiederbelebung mit Einsatz eines AED (automatisierter externer Defibrillator).

Nach diesem umfangreichen Aufgabenpaket ging es zurück zur Wichern Schule, die den Inheidenern als Unterkunft diente. Nach einer verdienten Pause gab es ein reichhaltiges und leckeres Buffet.

Anschließend warteten annähernd 250 Jugendrotkreuzler auf die Siegerehrung. Mit 689,2 Punkten (maximal konnten 1000 Punkte erreicht werden) belegten die Inheidener Jugendrotkreuzler einen bemerkenswerten siebten Platz. Sieger wurde der Landesverband Sachsen-Anhalt (782,2) vor Bayern (768,1) und Baden (765,2).

Eltern, Familien und Freunde bereiteten der Gruppe bei ihrer Rückkehr einen kleinen Empfang am Inheidener See. Damit fand eine intensive und letztendlich erfolgreiche Wettbewerbssaison ihren gebührenden Abschluss.

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