29. Dezember 2017, 20:32 Uhr

Gräfin Razumovskys Idee

29. Dezember 2017, 20:32 Uhr
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Aus der Redaktion

Das Deutsche Rote Kreuz in Lich hat im November 2007 in Kooperation mit dem Oberhessischen Diakoniezentrum das »Café Vergissmeinnicht« ins Leben gerufen. Es begann zunächst mit einem regelmäßigen Gesprächskreis, der dann 2009 zu einem Betreuungsnachmittag erweitert wurde.

Die grundlegende Idee dazu hatte die damalige, bereits verstorbene Vorsitzende des DRK Lich, Gräfin Dorothea Razumovsky. Ihr Anliegen war es, pflegenden Angehörigen von Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, die oft Tag und Nacht gefordert, wenn nicht sogar überfordert sind, für wenigstens ein paar Stunden Entlastung zu verschaffen.

Seitdem finden regelmäßig zweimal im Monat in der Cafeteria des Seniorenzentrums in Lich Betreuungsnachmittage statt. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit einer speziellen Fortbildung, sowie eine examinierte Altenpflegerin sind immer anwesend.

Musik und Kunst

Der Ablauf eines Nachmittags gestaltet sich folgendermaßen: Zunächst werde in vertrauter Runde Kaffee getrunken und selbst gebackener Kuchen gegessen, Geschichten vorgelesen und Gespräche geführt. Anschließend übernimmt dann jeden ersten Dienstag im Monat eine erfahrene Musiktherapeutin die Regie: Alte Schlager und Lieder werden gesungen und gleichzeitig mit verschiedenen Rhythmusinstrumenten von den Gästen begleitet. Dies macht allen Teilnehmern große Freude, da die Texte und Melodien immer wieder alte Erinnerungen wecken. Am dritten Dienstag im Monat wird unter Anleitung gemalt, gebastelt und gespielt. Die Gäste sollen sich stets wohlfühlen und gerne wiederkommen – genau das ist Leitgedanke und gleichzeitig Ziel des »Café Vergissmeinnicht«.

Wer Interesse an einem Betreuungsangebot hat, kann am ersten und dritten Dienstag im Monat um 15 Uhr zu Informationen in die Cafeteria im Seniorenzentrum kommen. Nächste Termine: 2. Januar und 16. Januar.



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