24. Oktober 2019, 22:17 Uhr

Glück am Wegesrand mitnehmen

24. Oktober 2019, 22:17 Uhr
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Von Constantin Hoppe
Möser-Schmidt

»Was ist Glück, wie finde ich mein Glück und gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Glauben und Glück?« Darum drehte sich das letzte Frauenfrühstück der evangelischen Kirchengemeinde in Lang-Göns. Als Referentin sprach Doris Möser-Schmidt, Diplom-Psychologin aus Marburg. Sie präsentierte die Ergebnisse aus der Glücksforschung.

»Wo suchen wir das Glück? Darauf antworten viele mit einer materiellen Ausstattung und Gesundheit - dabei sind die gar nicht so wichtig«, erklärte Möser-Schmidt. »Man muss nicht reich sein und auch wenn man krank ist, kann man glücklich sein oder werden«. Generell, so die Referentin, werde das Glück, dass durch materielle Dinge kommt, häufig überschätzt - hier reiche es einfach schon abgesichert zu sein. »Viel wichtiger und häufig unterschätzt werden dabei Beziehungen. Das müssen auch nicht immer Partnerschaften sein, auch Freundschaften, eine gute Nachbarschaft oder ein Vereinsleben können viel zum individuellen Glück beitragen«.

Auch habe die Forschung einen Zusammenhang zwischen dem Glauben und Glück gefunden: »Gläubige Menschen sind oft glücklicher«, sagte sie. Zudem liege das Glück oft am Wegesrand. (Foto: con)



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