25. Februar 2019, 21:56 Uhr

Gerüchte sprießen

25. Februar 2019, 21:56 Uhr
Das Gelände der Sammler- und Hobbywelt ist verkauft, das Gebäude bereits eingerüstet. Der Gemeinde Buseck liegen noch keine Anträge für die neue Nutzung der Immobilie im Gewerbegebiet vor. (Foto: jeb)

Wer hat das Areal der Sammler- und Hobbywelt gekauft? Dieses Rätsel ist auch nach der Gemeindevertretersitzung nicht gelöst. Bürgermeister Dirk Haas sagte: »Das Grundstück wurde in dieser Woche verkauft – aber die Gemeinde weiß noch von nichts, was dort geplant sein könnte.« Allerdings mehren sich die Gerüchte, dass dort eine Freizeitanlage für Kinder und Erwachsene entstehen könnte. »Ich denke, dass wir in Kürze von den Planungen erfahren werden. Ohne das Parlament kann dort nichts laufen.«

Daneben gab es auch neues von den Bu- secker Baugebieten: Die Erschließung des Gebiets »Rahberg II« in Oppenrod soll im Herbst beginnen und im Baugebiet »Hainerde« soll bereits im Sommer mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden. Im Gewerbegebiet Ost wurde mit den Arbeiten am Edeka-Parkplatz begonnen. Daneben hat Buseck auch eine Auszeichnung als »Top Gemeinde für Leben und Wohnen« des ImmoNetzwerks erhalten.

Baupläne sorgen für Unmut

Die Gemeindevertreter beschäftigten sich zudem mit zahlreiche Änderungen zur Bauleitplanung der Gemeinde. Da wäre zum einen ein von einem Investor geplantes Bauprojekt im Ortsteil Alten-Buseck. Wie bereits berichtet, würde die IMAXX im Gebiet »Südhang« gerne zwei Wohnhäuser mit neun Wohneinheiten errichten – sehr zum Unmut der Anwohner. Mittlerweile wurde der Antrag etwas überarbeitet: Statt zwei Wohnhäuser steht in dem neuen Antrag nur noch die Entwicklung einer Wohnbebauung. Auch wurden mehrere Änderungsvorschläge der Freien Wähler in die neue Fassung aufgenommen.

Insgesamt geht es um eine Aufstellungsbeschluss – welche Vorgaben eine Bebauung erfüllen muss, soll erst der weitere Prozess klären. Fest steht nur, dass die Fläche derzeit die einzige Möglichkeit darstellt, um das Gebiet weiterzuentwickeln. Bei anderen Vorhaben wären umfassende Arbeiten zur Entwässerung nötig. Bei 18 Ja- und 10 Gegenstimmen wurde dem Aufstellungsbeschluss mehrheitlich zugestimmt. Im Gewerbegebiet »Unterm Wannberg« in Beuern soll eine Änderung des Flächennutzungsplans erfolgen: Hier soll ein Teil der Gewerbefläche in ein Mischgebiet umgewandelt werden, um den Besitzern des dortigen Gewerbebetriebs die Errichtung eines Wohngebäudes zu ermöglichen. Auch hier gab es mit 17 Ja- und 10 Neinstimmen den mehrheitlichen Zuspruch der Gemeindevertreter.

Ähnliches gilt auch für die Fläche »Auf der Pfingstweide« in Beuern: Um die bisherige Nutzung als Gewerbegebiet zu sichern, will der Betriebsinhaber des dortigen Bauunternehmens ein Wohnhaus errichten, dazu ist eine Umwidmung in ein Mischgebiet notwendig. Hierzu gab es den einstimmigen Zuspruch der Gemeindevertreter. Und im Rainacker 13 in Beuern soll ein neues Wohnhaus entstehen, dazu ist die Aufnahme eines kleine Grundstücks in den Bebauungsplan notwendig. Das Skurrile dabei: Eigentlich sollte auf diesem Grundstück eine Straße entstehen und der Bebauungsplan ist der einzige auf Gemeindegebiet, der bei solch kleinen Änderungen die Zustimmung des Gemeindeparlaments verlangt. Hierzu gab es einstimmigen Zuspruch der Gemeindevertreter.

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