06. Mai 2019, 22:21 Uhr

Gerhard Pitz bleibt Vorsitzender

06. Mai 2019, 22:21 Uhr

Viele Mitglieder folgten dieser Tage der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Freien Wähler (FW) Fernwald in die Gaststätte »Hessischer Hof« in Steinbach. Auf der Tagesordnung standen satzungsgemäße Neuwahlen. Gerhard Pitz wurde nach über 30-jähriger Tätigkeit im Vorstand einstimmig im Amt des Ersten Vorsitzenden bestätigt; er dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen«. Neu ist der zweite Vorsitzende Michael Krönung: Der altbekannte Freie Wähler zog kürzlich von Linden nach Fernwald und wird dort nun die politische Arbeit der Freien Wähler unterstützen. Das Amt des Rechners übernimmt Sebastian Krieger. Beisitzerin für den Ortsteil Steinbach ist Heidrun Görlach, für den Ortsteil Albach fungiert Eckardt Hilberg. Kassenprüfer ist Theo Balser.

An die Wahl schloss sich der Bericht der Fraktionsvorsitzenden Ulrike Bell-Rieper an, in dem die Themen der Ausschüsse und der Gemeindevertretersitzungen aufgezeigt wurden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem bislang fehlenden Haushalt der Gemeinde. »Unsere Gewerbeeinnahmen sind – gemessen an der Größe der Gemeinde – auf einem stattlichen Niveau. Damit ließe sich ein vertretbarer Haushalt planen«, resümierte Bell-Rieper. Erfreulich sei die baldige Inbetriebnahme des Albacher Waldkindergartens, der auf Vorschlag der Freien Wähler von der Lebenshilfe betrieben werde.

Ein Ärgernis, das die Freien Wähler schon seit Langem beschäftige, sei das »unverhältnismäßig langsame Tempo« in der Gremienarbeit, so die Fraktionsvorsitzende. »Hier komme es immer wieder zu persönlichen Auseinandersetzungen, was die Arbeit an den Sachthemen behindert. »Wir wollen, dass es vorangeht und uns in den Gremien nicht weiter mit Animositäten auseinandersetzen«, schloss Bell-Rieper.

Bernhard Becker gab Einblicke in die Arbeit des Energiebeirates. Zur Unterstützung des ehrenamtlich besetzten Gremiums hatten die FW 2018 einen Antrag auf Einstellung eines kommunalen Klimamanagers gestellt. »Der Antrag ist noch im Geschäftsgang der Gemeinde. Wichtig ist, dass die Möglichkeit zur Förderung durch den Bund nicht verpasst wird. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gibt Fördermittel, um den kommunalen Klimaschutz auszubauen. Das geht aber nur, wenn die Gemeinde die Gelder bis Ende 2019 beantragt«, erläuterte Becker.

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