Kreis Gießen

Gefiederte Mitbewohner

Drei ganz besondere Neuzugänge gab es im März im Seniorenzentrum Annerod : Ein blauer und zwei grüne Wellensittiche bezogen ihre Voliere und begeistern seitdem Bewohner und Mitarbeiter der Residenz gleichermaßen. Blue, Bruno, Susi, Strolch oder Bubi – Namensvorschläge für die drei neuen Wellensittiche im Seniorenzentrum »Annerod« gibt es bereits viele. Derzeit stimmen alle gemeinsam über die Favoriten-Namen ab.
03. Juni 2018, 19:43 Uhr
Redaktion
Treffpunkt Volière: Die Wellensittiche aus dem Tierheim erheitern die Bewohner der Seniorenresidenz in Annerod.	(Foto: privat)
Treffpunkt Volière: Die Wellensittiche aus dem Tierheim erheitern die Bewohner der Seniorenresidenz in Annerod. (Foto: privat)

Drei ganz besondere Neuzugänge gab es im März im Seniorenzentrum Annerod : Ein blauer und zwei grüne Wellensittiche bezogen ihre Voliere und begeistern seitdem Bewohner und Mitarbeiter der Residenz gleichermaßen. Blue, Bruno, Susi, Strolch oder Bubi – Namensvorschläge für die drei neuen Wellensittiche im Seniorenzentrum »Annerod« gibt es bereits viele. Derzeit stimmen alle gemeinsam über die Favoriten-Namen ab.

Vögel sorgen für Gesprächsstoff

Wie Paul Scharbach vom Sozialen Dienst der Seniorenresidenz berichtet, stammen die drei Vögel aus dem Gießener Tierheim und haben bei den Senioren in Annerod ein neues Zuhause gefunden. Auch einen ersten tierischen Freund haben die Neuankömmlinge bereits gefunden, einen grünen Wellensittich, der schon länger in der Residenz lebt. »Die Tiere schaffen in den Räumen des Seniorenzentrums eine gemütliche Atmosphäre und Stimmung«, schreibt Scharbach in einer Pressemitteilung. Beim Betreten höre man die vier Wellensittiche schon von Weitem singen und zwitschern. »Besonders die Senioren der Residenz sind hellauf begeistert von den neuen Mitbewohnern, die Vögel sorgen für viel Gesprächsstoff und Heiterkeit. Die Voliere der Wellensittiche ist außerdem ein jederzeit gut besuchter Treffpunkt.«

Scharbach unterstreicht, dass der Umgang mit Tieren für viele ältere Menschen sehr wichtig sei und zu Lebensfreude und Wohlbefinden beitrage. »Das Streicheln einer Katze oder der Besuch von Hunden lässt die Augen der Senioren oft strahlen, weckt Erinnerungen und kann besonders verschlossenen oder dementen Bewohnern helfen, Ängste zu überwinden und sich Anderen zu öffnen.«

Aus diesem Grund könnten in das Seniorenzentrum »Annerod« auch geliebte Haustiere mit einziehen, sofern die Bewohner diese selbst versorgen können. »Die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen steht für uns an oberster Stelle«, sagt Gabriele Neumann, Leiterin der Einrichtung. »Auf diesem Weg können wir den Senioren helfen, in ihrer neuen Umgebung anzukommen und hier glücklich mit ihren Lieblingen zu leben.«

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Gefiederte-Mitbewohner;art457,440258

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