15. Juni 2018, 21:07 Uhr

Für das Waidwerk eintreten

15. Juni 2018, 21:07 Uhr

Das Schießen beschloss die Prüfung zur Erlangung der Jagdausübungsberechtigung, kurz Jagdschein genannt. Vorausgegangen war für die Absolventen ein Jahr intensiven Übens und Lernens in den vier Fachbereichen Wildtierkunde, Recht und Gesetze, Waffenhandhabung und Schießen sowie dem allgemeinen Jagdbetrieb.

Die Ausbilder des Jagdvereins Hubertus Gießen und Umgebung hatten die angehenden Jungjäger geschult und auf das »grüne Abitur« vorbereitet. Es umfasst eine schriftliche Prüfung, eine praktische sowie das Schießen auf dem Schießstand auf Keiler, Bock, Fuchs und den Hasen.

Die wie ein Baukasten-System aufgebaute Jägerprüfung wurde nicht von allen Teilnehmern vollständig bestanden. In einigen Fachgebieten werden sich einige Absolventen im Herbst der Wiederholung stellen müssen. Mit dem Prüfungszeugnis können sich die erfolgreichen Teilnehmer nun bei der Behörde ihren Jagdschein ausstellen lassen. Auf der Hubertusmesse am 4. November im Kloster Arnsburg werden die Prüflinge dann nach alter Tradition mit dem Jägerschlag in den Kreis der Jägerschaft aufgenommen.

Hans Lang, Vorsitzender der Prüfungskommission, überreichte mit den Kommissionsmitgliedern die Jägerzeugnisse. Er mahnte zur waid- und tierschutzgerechten Jagd und zum respektvollen Umgang mit den Wildtieren. Die Jagdhornbläser des Vereins unter der Leitung von Ehrenmitglied Oswald Henzel begleiteten die Abschlussveranstaltung musikalisch. Das Mitglied der Jägerprüfungskommission Peter Seller wurde nach 24 Jahren Prüfungstätigkeiten verabschiedet.

Die neuen Hubertus-Jungjäger konnten wiederum alle in Jagdreviere vermittelt werden, sagte Hubertus-Chef Dieter Mackenrodt. Die drei besten Teilnehmer (Alexei Siemens, Dominic Straube und Dirk Weyerhäuser) erhielten eine Einladung zur Jagd im Hubertus-Ausbildungs- und Lehrrevier. Mackenrodt forderte die Jungjäger auf, in der Öffentlichkeit für das Waidwerk einzutreten.

Die Jägerzeugnisse erhielten: Bernfrid Brandl, Linden; Mark Braun, Gießen; Johannes Diehl, Gießen; Julian Maximilian Klopsch, Heuchelheim; Benjamin Kutscher, Pohlheim; Thomas Martin, Dornburg; Birthe Lina Raabe, Hohenahr; Dr. Andreas Schäfer, Wettenberg; Frederic Schlosser, Hohenahr; Alexei Siemens, Marburg; Christiann Storck, Heuchelheim; Dominic Straube, Lich; Björn und Dirk Weyerhäuser, Butzbach.

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