23. November 2018, 22:21 Uhr

Freie Wähler mit Ortmanns Arbeit zufrieden

23. November 2018, 22:21 Uhr

Die Freien Wähler haben anerkennend festgestellt, dass die von ihnen getragene Bürgermeisterin Patricia Ortmann während ihrer erst achtmonatigen Amtszeit, im Bereich der Kinderbetreuung schon Beachtliches auf den Weg gebracht hat. »Die Einrichtung des Waldkindergartens und der Pflegenester für Kleinkinder bringen spürbare Entlastungen für die Familien«, sagt Fraktionsvorsitzende Inge Mohr nach einer Klausur der Freien Wähler. Zufrieden ist sie auch mit der Entwicklung der Finanzen:

»Die bislang sehr kritische finanzielle Situation der Gemeinde wird sich durch die Entschuldung aus der Hessenkasse und einer Zuwendung aus dem kommunalen Finanzausgleich entspannen«. Da aber mit Bauhof und Feuerwehr ein sehr großes Projekt geplant ist, bleibe kein Spielraum für Sonderwünsche. Die Sanierung von Burgfried Vetzberg sowie der Mehrzweckhalle und der Feuerwehr in Krumbach, müssen ebenfalls finanziert werden. Werde der Haushaltsplan 2019 wie vorgelegt umgesetzt, dann betragen die Verbindlichkeiten zum Ende des kommenden Jahres 12 Millionen Euro, rechnen die Freien Wähler vor.

Sie fordern aber, um Planungssicherheit zu bekommen, die Vorlage einer Baukostenschätzung. Mohr: »Diese muss deutlich unter der in der Machbarkeitsstudie genannten Summe von 9,3 Millionen Euro für Feuerwehr und Bauhof bleiben«.

 

Straßensanierung wird verschoben

 

Die grundhafte Sanierung von Gemeindestraßen soll im nächsten Jahr erst in Angriff genommen werden, wenn eine Finanzierung ohne die Anhebung der Grundsteuer B möglich ist. Die beste Lösung wäre eine adäquate Kostenübernahme durch das Land Hessen. Denkbar wäre auch, dass das Land im Rahmen des Konnexitätsprinzips seinen Aufgaben nachkommt und die Gemeinde bei den Kosten der Kinderbetreuung entlastet. Im Haushalt 2019 stehen 1,76 Millionen Euro Zuschuss für die Kinderbetreuung. Würde dieser durch das Land finanziert, könnte die Gemeinde auf die Straßenbeiträge verzichten, sagen die Freien Wähler.

Gewünscht wird von den FW ein Kreisverkehr in Rodheim an der Ortseinfahrt aus Richtung Fellingshausen. Dies soll den Übergang für Fußgänger sicherer machen, die Geschwindigkeit der einfahrenden Fahrzeuge reduzieren und die Ein-/Ausfahrt zur Sporthalle Feuerwehr und Bauhof erleichtern.

Die Klage gegen den Teilregionalplan Energie wurde mit Erleichterung registriert, das Ziel ist den Bau von Windkraftanlagen im Helfholz nahe Königsberg zu verhindern um den Schutz von Wald und Natur sicherzustellen und vor allen Dingen die eigenen Trinkwasserquellen nicht zu gefährden.

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