26. Mai 2017, 13:00 Uhr

Millioneninvestition

Freie Fahrt in Staufenbergs Vorstadt

Nach elf Monaten ist das 1,1 Millionen Euro teure Bauprojekt abgeschlossen. Die Vorstadt in Staufenberg ist offiziell für den Verkehr freigegeben. Vor allem eines freut die Macher.
26. Mai 2017, 13:00 Uhr
Sie sieht wieder aus »wie geleckt«: Die Straße und die Gehwege der Staufenberger Vorstadt sind für den Verkehr freigegeben. (Foto: seg)

Sie mussten lange genug warten. Doch nun ist die Zeit der Rumpel- und Ruckelpiste vorbei: Die Vorstadt in Staufenberg ist saniert und offiziell für den Verkehr freigegeben. Am Mittwochnachmittag wurde dieses Ereignis anlässlich eines Pressetermins am Peter-Kurzeck-Platz gebührend gefeiert.

Nach jahrelangem Drängen und Hoffen der Anwohner auf eine Reparatur und einen Ausbau der Landesstraße hatte es mit Hilfe einer Dringlichkeitsoffensive des Landes Hessen geklappt: Im Juni vergangen Jahres begannen die Bauarbeiten – ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Staufenberg, des Straßenbauamtes Hessen Mobil sowie des Zweckverbands Lollar/Staufenberg (ZLS).

Elf Monate dauerten die Arbeiten und konnten pünktlich zum Krämermarkt beendet werden. Das Staufenberger Volksfest findet an Fronleichnam – am 15. Juni – statt

Kosten: 1,1 Millionen Euro

Auf rund 370 Meter erneuerten die Bauarbeiter die Fahrbahn inklusive der Gehwege. Im Zuge des grundhaften Ausbaus wurde in einem ersten Schritt zunächst im Untergrund sowohl die Wasserhauptleitung inklusive aller Hausanschlüsse sowie teilweise die Kanalsammelleitung mit den dazugehörigen Hausanschlüssen saniert.

Oberflächliche Straßenschäden und Wasserrohrbrüche gehören nun der Vergangenheit an. »Wir haben endlich eine wunderbare Landesstraße durch die Vorstadt, die ihren Namen auch verdient«, sagt Bürgermeister Peter Gefeller.

Einladung zum Frühstück

Günter Herles von Hessen Mobil ist vor allem froh über den unkomplizierten Verlauf der Bauarbeiten: »Es war ein erholsames Projekt für uns.« Ein besonderer Dank ging an alle Anlieger, die »eine Menge Staub erdulden« mussten. Bei einem Baustellenbesuch Mitte Juli vergangenen Jahres zum Beispiel hatten Anwohner die Arbeiter gelobt. Sie seien sehr hilfsbereit und immer ansprechbar. Nichts mit Beschwerden; stattdessen wurden die Männer vom Bau vom in der Vorstadt lebenden Bürgermeister a. D., Horst Münch, zum Frühstück eingeladen.

Die Kosten für das Gemeinschaftsprojekt belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Davon trägt rund 400 000 Euro das Land Hessen. Die Stadt Staufenberg übernimmt etwa 280 000 Euro, der ZLS weitere 430 000 Euro. Doch »nach dem Krämermarkt ist vor dem Krämermarkt«, sagt Jochen Becker vom ZLS. Denn in diesem Jahr sollen noch weitere Wasserleitungen an dieser Stelle verlegt werden.

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