22. Februar 2017, 19:58 Uhr

Flüchtlingssituation im Blick

22. Februar 2017, 19:58 Uhr

Die Jahreshauptversammlung der SPD Hungen fand am Freitag im Inheidener Bürgerhaus statt. Zu Beginn stimmte der Vorsitzende Christoph Fellner von Feldegg alle Anwesenden auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf ein und machte gleichzeitig Mut, die bisherigen positiven Umfragen zu nutzen und mit Inhalt zu füllen.

Durch zahlreiche Anträge in der Stadtverordnetenversammlung versuche die SPD Hungen in der Kommunalpolitik die Grundsätze sozialdemokratischer Politik zum Wohle aller deutlich zu machen. Auch wenn in der Stadtverordnetenversammlung eine positive Atmosphäre herrsche, so verhindere die Mehrheit aus CDU und Freien Wählern zumeist die Umsetzung positiver Entwicklungen durch Ablehnung der Anträge ohne jede Diskussion darüber. Weiterhin dankte Fellner von Feldegg den bisherigen Vorstandsmitgliedern Mathilde Becker und Gunter Schmidt für ihre Mitarbeit.

»Red Lounge« am 2. März

Bei den Neuwahlen des Vorstandes wurde Fellner von Feldegg als Vorsitzender wiedergewählt. Ebenfalls wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Anja Schwab, Johannes Högy und Gerald Hänsel bestätigt. Antje Bender wurde erneut zur Schriftführerin gewählt. Für Gunter Schmidt übernimmt der ehemalige Juso-Vertreter Thorben Velner die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neue Juso-Vertreterin wird Doreen Bender.

Im Rahmen der Gesprächsreihe »Red Lounge« wird am Donnerstag, 2. März, um 19 Uhr im Kulturzentrum der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke über das Thema »Brauchen wir eine neue Gesundheitsreform – oder was läuft falsch in der Gesundheitspolitik?« referieren.

Am Samstag, 11. März, bittet die SPD um 16.30 Uhr zum Schlachtessen in der Gaststätte »Zur Angermühle« in Bellersheim (Anmeldung: 06402/3691). Zum Antrag der SPD Hungen in der Stadtverordnetenversammlung, die Straßenbeiträge für alle Einwohner erträglicher zu gestalten, findet am Freitag, 17. März, um 19 Uhr in der Stadthalle Hungen eine Informationsveranstaltung mit dem Busecker Bürgermeister Dirk Haas statt.

Anja Schwab, Mathilde Becker und Gerald Hänsel berichteten danach ausführlich und fundiert über die Situation der Flüchtlingsbetreuung in Hungen und Inheiden. Die Situation habe sich entspannt, die Zusammenarbeit mit der Gemeindepädagogin Sabine Nickel sei gut. Das größte Problem sei die Überlastung der ehrenamtlichen Helfer, deren Zahl insbesondere in der Kernstadt stark abgenommen habe.

Erschwerend komme hinzu, dass in der Stadtverordnetenversammlung ein Antrag der Grünen, zumindest befristet diese wichtige Arbeit durch eine weitere Person zu unterstützen, von CDU und Freien Wählern abgelehnt worden sei. Die Unterstützung der Flüchtlingshelfer habe viele Facetten und werde durch einen regelmäßigen Austausch immer wieder koordiniert. Auch über die sprachlichen Probleme mit den Flüchtlingen wurde diskutiert.

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