25. Juni 2019, 21:52 Uhr

Feuerwehr übt vor Publikum

25. Juni 2019, 21:52 Uhr
Zahlreiche Ehrungen nehmen die Verantwortlichen der Muschenheimer Feuerwehr vor und zeichnen langjährige Mitstreiter aus. (Foto: con)

Überschlagssimulator, Sonnenwendfeuer und Ehrungen, das vergangene Wochenende stand in Muschenheim ganz im Zeichen der Feuerwehr. Wie üblich startete das Wochenende der Feuerwehr mit einer Übung am Samstag, an die sich das große Sonnenwendfeuer auf dem Kirchberg anschloss. Gemeinsam mit den benachbarten Einsatzabteilungen aus Bettenhausen und Birklar starteten die örtlichen Floriansjünger einen Löschangriff im Feuerwehrgerätehaus. Damit sich die Zuschauer ein Bild davon machen konnten, wie solch ein Einsatz unter realen Bedingungen ablaufen würde, konnten sie den Ablauf durch die geöffneten Tore beobachten. Im Anschluss an die Übung wurden die neue Wärmebildkamera aus Muschenheim und der neue Hochdrucklüfter aus Birklar vorgeführt. Beide Gerätschaften wurden durch die beiden Feuerwehrvereine mitfinanziert.

Der Sonntag stand dann im Zeichen der Jubiläen: Eine Ehrung des Kreisfeuerwehrverbands für 50 Jahre aktive Musikerkarriere bekam Harald Metzger. Überreicht wurde diese vom Kreisstabführer Werner Rauber-Wagner. Der Erste Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Muschenheim Bernd Aberle ehrte zudem folgende Mitglieder für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit: Elmar Kammer, Matthias Krausch, Jörg Roth, Stefan Schwarz und Marco Raab. Für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Karl Heinz Müller, Manfred Kowalke und Günther Roth ausgezeichnet.

Neben den Ehrungen gab es aber natürlich auch Informatives: So hatte der Verein einen Überschlagsimulator bestellt, in dem jeder Interessierte am eigenen Leib erfahren konnte, wie es ist, in einem sich überschlagenden Pkw zu sitzen, und wie schwierig es sein kann, aus einem Fahrzeug herauszukommen, wenn dieses auf dem Kopf liegt.

Daneben gab es auch eine gemeinsame Übung von Mini- und Jugendfeuerwehr. Nach der Übung wurde noch ein Erste-Hilfe-Rucksack an die Jugendfeuerwehr übergeben. Dieser wurde aus einer anonymen Spende finanziert: »Den Rucksack können wir beispielsweise mit zu unserem Zeltlager nehmen«, erklärte Jugendwart Patrick Kammer. »Und hoffentlich kommt der Rucksack häufig bei Übungen, aber nie bei einem Ernstfall zum Einsatz«.

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