23. Februar 2009, 18:16 Uhr

Fastnachtszüge in Vetzberg, Hattenrod und Oppenrod

Gruppen und Vereine aus Vetzberg, Fellingshausen und Bieber sowie der Narrenclub 70 und die Feuerwehr aus Krofdorf gestalteten am Sonntag in Vetzberg Biebertals größten Faschingszug. Die Gesamtleitung oblag Zugmarschall Wolfgang Schwarz.
23. Februar 2009, 18:16 Uhr
Vetzberg

Gruppen und Vereine aus Vetzberg, Fellingshausen und Bieber sowie der Narrenclub 70 und die Feuerwehr aus Krofdorf gestalteten am Sonntag in Vetzberg Biebertals größten Faschingszug. Die Gesamtleitung oblag Zugmarschall Wolfgang Schwarz. Der Narrenclub hatte einen Wagen mit Burg-Gleiberg-Motiv, die Floriansjünger warben für ihren Tag der offenen Tür am 29. August. Erstmals dabei war ein Wagen des »Bambini-Clubs« aus Fellingshausen, von dort kamen auch Markus Waldschmdit und Oliver Reeh - »einst Lottogewinner, jetzt arm und heimatlos«. Man sah die Burschenschaft Vetzberg und die Garde der KSG Bieber, das WM-Studio und die »Vetzberger Schlappmäuler« als Gastgeber. Motto der ganzen Angelegenheit: »Bauer sucht Frau, Vetzberg - helau!«

Der »kleinste Rosenmontagszug«, wie die Oppenroder ihren Faschingsumzug liebevoll zu nennen pflegen, setzte sich am Rosenmontag pünktlich um 15.31 Uhr am dortigen Bürgerhaus in Bewegung. Nachdem der Zug 2008 erstmalig und »recht spontan« auf die Beine gestellt worden war, wie Zugmarschall Heiko Metz erläuterte, belohnten die Oppenroder den Einsatz des Spaß-Club Oppenrods (SCO) mit gutem Besuch. So war dem erst unlängst im Januar offiziell geründeten Verein auch die Neuauflage zu verdanken. Nicht einmal die Tatsache, dass neben Konfetti und Bonbons zunehmend auch Regentropfen vom Himmel fielen, konnte die fünf Zugnummern in ihrer Laune bremsen. Mit von der Partie waren die Sportfreunde Oppenrod und deren Eltern-Kind-Gruppe, der Kartverein, die Oppenroder Feuerwehr und der Kindergarten.

Stetig zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Rosenmontagszug in Hattenrod. Was die Teilnehmer unter Regie des Kadocha-Clubs zum 16. Male auf die Beine stellten, konnte sich sehen lassen. Die 23 Zugnummern boten eine feine Mischung närrischer Unterhaltung - Tanzgruppen wie die »Flashlights« als flotte Käfer, die Strick-Frauen in schicken Kostümen, die Familien Maul und Katzer, das Jugendzentrum, der Obst- und Gartenbauverein und natürlich die zehn Kadocha-Männern als Filmfiguren aus der Traumfabrik Hollywood. Die KASV-Abordnung aus Beltershain, der Reit- und Fahrverein Lich, Bürgermeister Holger Sehrt und die Karnevalisten aus Reiskirchen, die Frauenfußballerinnen aus Saasen sowie der Faschingsverein und der Formel-Eins-Club aus Burkhardsfelden, nicht zuletzt die FSG sowie drei Firmen boten ein farbenfrohes Bild. Rund eineinhalb Stunden zogen die Narren durch die Gassen.

Polizei: Nicht ein Fahrer war betrunken

In der Nacht zum Samstag hatten Beamte der Polizeistationen Grünberg und Gießen gemeinsam knapp 60 Fahrzeuge angehalten und über 100 Personen kontrolliert. Lediglich kleinere Mängel wurden festgestellt, hieß es dazu gestern, die Alkoholtests verliefen alle negativ. Die Kontrollierten hätten großes Verständnis für die Kontrollaktionen zur Fastnacht geäußert. Ergo: Keine besonderen Vorkommnisse!

(mo, acs, age, pm / Fotos: mo, acs, Geck)



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