07. April 2017, 18:50 Uhr

Falter zieht für Fußballplatz um

07. April 2017, 18:50 Uhr
Renate Weißenborn (l.) und Lothar Petri (r.) sind seit über 40 Jahren im Vorstand engagiert. (Foto: la)

Wenn der Ameisenbläuling umgezogen ist, kann es eigentlich losgehen: Die Untere Naturschutzbehörde will dem Neubau des Sportplatzes der TSG Reiskirchen zustimmen, wenn der Falter in die angrenzende Ausgleichsfläche umgesiedelt wurde. Da dies aber kein größeres Problem ist, hat man die Ausschreibungen bereits in der Schublade, teilte der Vorsitzende der Verwaltung, Martin Schäfer, auf der Jahreshauptversammlung mit. Auch die Untere Wasserbehörde habe schon erklärt, dass sie mit der Verlegung des bestehenden Entwässerungsgrabens keine Probleme habe. Die Baugenehmigung für das Sportheim liege bereits vor. Der Bau könne im Spätsommer im Idealfall beginnen. Schäfer hob die Bedeutung eines Sportzentrums für die Gesamtgemeinde hervor, auf dem Leichtathletik und Turnen möglich seien.

Hans Kruppa berichtete von sehr gut angenommenen Angeboten der Abteilungen Turnen/Leichtathletik. Gerda Wagner und Walter Brück hatten eine viertägige Radtour organisiert, die nach Straßburg mit Besuch des Europaparlamentes sowie in die Reiskirchener Partnergemeinde Muttersholtz führte.

Beim Fußball breit aufgestellt

Fußballabteilungsleiter Heiko Haas berichtete von den Leistungen der 22 Mannschaften, in denen Reiskirchener spielen, etwa in den Spielgemeinschaften mit Bersrod und Saasen oder im Jugendfußball in der JSG Wirberg. Am zehnten McDonalds-Junior-Cup im Sommer nahmen mehr als 60 Mannschaften teil. Haas merkte an, dass es für die vielen Kinder zu wenig Trainer und Betreuer gebe. Dabei ginge es nicht nur um Sport, denn bei Training und Spiel würde auch eine soziale Betreuung geboten. Im Frauenfußball spielt die Erste in der Gruppenliga und die Zweite ist in ihrer Gruppe gegenwärtig Tabellenführer. Bei den Hallen- Regionalmeisterschaften wurden die Reiskirchenerinnen Erste. Im Jugendfußball spielen drei Teams (U12, U13, U14) in der Region Gießen/Marburg. Im Herbst vergangenen Jahres erreichten alle drei Teams den Titel des Kreispokalsiegers. Aktuell ist die U16 in Spanien und spielt dort bei einem internationalen Turnier mit.

Birgit Lindenstruth informierte über die Handballabteilung mit einer Männermannschaft in der C- Klasse sowie zwei weiblichen Jugendteams. Großen Zuspruch haben die »Handballkrümelchen (Kinder im Alter von drei und vier Jahren). Hieraus soll in der kommenden Runde eine weibliche E-Jugend gebildet werden. Im vergangenen Jahr haben 25 Kinder erfolgreich das Handballabzeichen in Gold, Silber oder Bronze abgelegt.

Die erste Tischtennis-Herrenmannschaft visiert den Klassenerhalt an, die zweite Herrenmannschaft will nach drei Aufstiegen in der ersten Kreisklasse gute Platzierungen erzielen. Alexander Antoni wurde Vereinsmeister in der Herrenklasse.

Lothar Petri gab den Kassenbericht, der Vorstand wurde entlastet. Die Vorstandswahlen schlossen sich an (siehe Kasten).

Über 40 Jahre leitete Renate Weißenborn die Turnstunde der Frauengymnastik. In ihrer Laudatio erinnerte Gerda Wagner, dass alles mit dem Satz »Könntest du mal die Stunde halten?« begann. Wagner lobte die Zuverlässigkeit über Jahrzehnte und das Organisationstalent Weißenborns. Ebenso über 40 Jahre ist Lothar Petri im Vorstand und führt die Kassengeschäfte. Im Verein sei Petri in Sachen Engagement »ein Schwergewicht« gewesen. Für beide gab’s eine Urkunde. Petri folgt Karl-Hans Peter als neuer Rechner.

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