04. April 2018, 21:06 Uhr

Fahrzeuge erschweren Jagd

04. April 2018, 21:06 Uhr

Die Änderung der Satzung mit der Auflösung des Genossenschaftsausschusses und die Sorge um die Ausbreitung der Schweinepest standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Hattenrod im Feuerwehrgerätehaus. Jagdvorsteher Karl Wilhelm Langsdorf verwies in seinen Ausführungen auf eine Änderung des Pachtvertrages, nachdem ein Pächter ausgeschieden war und ein Nachfolger aufgenommen wurde.

Aufwandsentschädigung erhöht

Langsdorf stellte zusammen mit Kurt Balser die neue Satzung vor. Dabei ging es auch um die Auflösung des Genossenschaftsausschusses, der bisher die Kontrollfunktion über den Vorstand hatte und nun durch Kassenprüfer ersetzt wird. Die neue Satzung fand einhellige Zustimmung.

Balser verlas den Kassenbericht. Karl-Heinz Rau, der mit Thorsten Langsdorf und Harald Stark die Kasse geprüft hatte, bestätigte eine einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Jagdvorstandes, die einhellig erfolgte.

Jagdpächterin Gabi Wallner gab die Strecke bekannt, die mit insgesamt 230 Tieren ein hervorragendes Ergebnis erbrachte. Danach wurden 63 Stück Schwarzwild (plus zwei verunfallt) sowie 19 Rehe (plus zwei verunfallt) erlegt. 17 Füchse, 29 Waschbären, 25 Tauben, zehn Elstern und 27 Rabenkrähen waren die weitere Strecke. Im neuen Jagdjahr, das am 1. Februar begann, wurden bereits 15 Sauen und zwölf Füchse zur Strecke gebracht. Von der Jagdpächterin wurde die erhebliche Störung des Reviers durch Fahrzeuge, die selbst in den Nachtstunden das Ansitzen und Jagen erschweren, beklagt.

Nach Auflösung des Genossenschaftsausschusses wurden Harald Stark und Karl- Heinz Rau (Thorsten Langsdorf) zu Kassenprüfern gewählt. Bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen genehmigte die Versammlung eine Anhebung der Aufwandsentschädigung von bisher 30 auf künftig 40 Euro im Jahr für Jagdvorsteher, Rechner und Schriftführer. Einstimmig wurde der Vorstand ermächtigt, einen unterschriftsreifen Vertrag für die Neuverpachtung der Jagd 2020 zu erstellen und der Genossenschaftsversammlung zur Abstimmung zu unterbreiten.

Abschließend verwiesen die Jagdpächter Wallner und Gerd Möller auf die Krankheiten Staupe und Räude, die verstärkt bei den Füchsen festgestellt wurden. Gewarnt wurde hier für frei laufende Hunde, die damit infiziert werden und im häuslichen Bereich erhebliche Probleme bereiten können. Mit der Verbreitung des Wolfes auch in heimischen Revieren sieht Möller, der konkret aus Niedersachsen berichtete, in nächster Zeit ein größeres Problem.

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