22. Februar 2019, 22:11 Uhr

Ex-Sozialstation wird Übergangsquartier

22. Februar 2019, 22:11 Uhr

Wenn die Gemeindevertretung Reiskirchen es bestätigt, ist nun auch der Ortsteil Saasen im Seniorenbeirat Reiskirchen vertreten. Seniorenbeiratsvorsitzender Joachim Gärtner stellte Lothar Stark vor, der auch die einhellige Zustimmung des Gremiums fand.

Wolfgang Martin berichtete aus der Seniorenwerkstatt, die Bänke auf den Friedhöfen in Hattenrod und Bersrod erneuerte. Für den Obst- und Gartenbauverein Reiskirchen werden inzwischen zwanzig Nistkästen gebaut und in Kürze an Ort und Stelle angebracht. Auch für die Heimatgeschichtliche Vereinigung war die Seniorenwerkstatt aktiv. Geplant ist die Anschaffung einer Bohrmaschine sowie einer Oberfräse. Spenden sind dazu willkommen.

Raymund Geis, Sprecher der Radwegekommission, informierte darüber, dass man die Markierung, da, wo diese nicht mehr sichtbar ist, erneuern will. Außerdem werde man an schönen Aussichtspunkten die Anbringung von Ruhebänken empfehlen.

Johannes Reuber stellte die Arbeit der Außenstelle Reiskirchen der Kreisvolkshochschule vor. Bei entsprechendem Bedarf könnten noch weitere Kurse in das Programm aufgenommen werden. So sei auch der richtige Umgang mit den neuen Medien möglich. Wenn sich genügend (etwa acht) Teilnehmer meldeten, sei ein Kurs auch in Reiskirchen denkbar.

Bürgermeister Kromm berichtete über die weitere Verwendung des Gebäudes in der Gartenstraße, indem in der Vergangenheit die Gemeindesozialstation untergebracht war. Interesse gebe es genügend. Zunächst müssten einige Sanierungen erfolgen. Da in der Gemeindeverwaltung eine Modernisierung erforderlich ist, würden die Räume der ehemaligen Sozialstation erst einmal als Ausweichquartier dienen. Am 26. April plant der Seniorenbeirat einen Vortrag über das »Fahren im Alter« in Ettingshausen. Die Einladung bezieht sich auf alle Ortsteile. Ein weiterer Vortrag ist im Laufe des Jahres noch zu dem Thema »Demenz« geplant in Reiskirchen.

Vorsitzender Gärtner sprach die Situation des amtlichen Bekanntmachungsblattes der Gemeinde Reiskirchen an, das auch in Zukunft, trotz der eingetretenen Veränderung, weiterhin kostenlos an alle Haushaltungen verteilt werden sollte. Bürgermeister Kromm verneinte dieses Anliegen, da die Kosten für die Gemeinde zu hoch seien. Vielmehr werde es sich höchstwahrscheinlich um ein Bekanntmachungsblatt handeln, das im Abonnement erworben werden kann und Geld kostet. Außerdem werde die Gemeinde ihre Mitteilungen auch auf ihrer Homepage veröffentlichen.

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