16. Oktober 2018, 22:07 Uhr

Ende eines langen Kampfes

16. Oktober 2018, 22:07 Uhr

Zwar wurden schon einige Spiele auf dem neuen Kunstrasenplatz in Oberkleen ausgetragen, doch die offizielle Eröffnung fand nun am Sonntag mit rund 200 Zuschauern, darunter Bürgermeister Horst Röhrig, dem Ersten Beigeordneten Marius Reusch und dem Vorsitzendem der Gemeindevertretung, Martin Hanika, sowie zahlreichen Verantwortlichen des FC Cleeberg statt. Drei Spiele der Cleeberger Seniorenmannschaften bildeten den sportlichen Rahmen.

»Es hat 15 Jahre gedauert, in denen wir um den Platz gekämpft und dann auch überzeugt haben«, sagte Cleebergs Erster Vorsitzender Erik Schimpf. »Es war insgesamt nicht so einfach, bis wir einen Kompromiss gefunden und eine annehmbare gute Lösung hatten«, erläuterte Schimpf weiter, der von einer »Riesenteamarbeit« sprach und allen viel Freude mit dem Platz und auf dem Platz wünschte.

Das Spielfeld beträgt 106 mal 62 Meter und verfügt außerdem über eine Einteilung für Kleinfeld-Spiele der E- und D-Jugend sowie über die Einteilung mit neun Spielern für C- und D-Jugendliche. Eine Weitsprunganlage ist ebenfalls vorhanden – immerhin ist die Kleeblattgrundschule in unmittelbarer Nähe des neuen Kunstrasenplatzes.

Verbindung zur Grundschule

Der 1949 gegründete FC Cleeberg hat 340 Mitglieder. Erik Schimpf ist seit Anfang des Jahres 2012 Vorsitzender, sein Vorgänger war 15 Jahre lang Jochen Graef.

»Ich freue mich bei herrlichem Wetter diesen herrlichen Kunstrasenplatz, den zweiten in der Gemeinde Langgöns, offiziell in Betrieb zu nehmen«, sagte Bürgermeister Horst Röhrig, der auch auf die Geschichte bzw. Entwicklung des Platzes einging. Die Umsetzung, also wo der Platz hin solle, habe dann schnell auf den Hartplatz am ehemaligen Oberkleener Steinbruch und in der Nähe der Kleeblattgrundschule hingewiesen, sagte Röhrig. »Diese herrliche Anlage nahe der Schule verbinden und verweben«, sieht der Bürgermeister als ein Ziel.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 460 000 Euro. »Davon hat die Gemeinde 350 000 beigesteuert, der kleine FC Cleeberg in Eigenleistung 60 000 und das große Land Hessen 50 000«, erläuterte der Rathauschef. »Es ist eine vorbildliche Anlage mit viel Eigenleistung geworden«, lobte Röhrig das Team um Jochen Graef, das er mit einem kleinen Präsent der Gemeinde bedachte. Dazu gehöre auf jeden Fall auch Klaus Watz, der an der Eröffnung nicht teilnehmen konnte. »Es hat sich gelohnt, was hier entstanden ist«, sagte Röhrig abschließend. (vk/Foto: vk)

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