25. November 2018, 20:18 Uhr

Eine Hommage ans Leben

25. November 2018, 20:18 Uhr
Harry Häuser (M.) im Gespräch mit Weggefährten. (Foto: ab )

Grünberg (ab). Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Ölgemälde und Collagen, Skulpturen aus Holz, Metallschrott, abstrakt oder konkret – so vielfältig wie das Leben ist die Ausstellung »Game over« von Harry Häuser, die am Freitagabend im Grünberger Barfüßerkloster eröffnet wurde. Eine Auswahl von Werken aus vier Jahrzehnten, die Nachlese eines Künstlers, aber auch eine Hommage an das Leben und die Weggefährten, denen er seine Ausstellung widmet.

Inspiriert von Jazzklängen

Nach dem Dank an die Helfer, die die Vernissage zu einem gelungenen Abend werden ließen, und an die vielen Besuchern, die seine Werke würdigten, nannte Häuser vor allem drei Namen von Weggefährten, »die leider nicht mehr hier sein können«: Hans-Jürgen Wenzel, der sich als Mitglied des Barfüßer-Förderkreises Kultur unermüdlich eingesetzt hat, Rolf Fleischmann, ein langjähriger guter Freund, und schließlich Jörg Gunst, der im Frühjahr verstorbene Pianist, der ihn häufig musikalisch begleitet hat.

Erfreut zeigte sich Monika Schlosser, Vorsitzende der »Barfüßer«, über den großen Zuspruch, den die Vernissage gefunden hat. Unter Freunden, Bekannten und der interessierten Öffentlichkeit fanden sich auch zahlreiche ehemalige Kollegen des Pädagogen Häuser, der bis 2005 an der Theo-Koch-Schule unterrichtet hat. Neben Deutsch, Englisch und Gesellschaftslehre vor allem Kunst und später auch Polytechnik und Arbeitslehre; ein Bereich, den Häuser maßgeblich mitentwickelt hat. »Ein Glücksfall« für die Schüler sei er gewesen, so Schlosser, die auch auf Häusers frühere Ausstellungen im Barfüßerkloster verwies.

Inspiriert durch das Leben selbst, in Grünberg und seiner zweiten Heimat Spanien, und schließlich durch auch die Jazzmusik, die ihn immer begleitet, die er umgesetzt hat in Bilder und Skulpturen, sind in vier Jahrzehnten unzählige Werke entstanden, in denen sich die Leidenschaft des Künstlers widerspiegelt. So genossen die Besucher der Vernissage nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die Begegnung mit Harry Häuser, augenzwinkernde Anmerkungen und Anekdoten, angesammelt in 78 Lebensjahren.

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