Kreis Gießen

»Ein Streif des Wunderbaren« in der Galerie No. 5

Arbeiten von Raphael Rack sind seit Samstag unter dem Motto »Ein Streif des Wunderbaren« in der Galerie No. 5 des Kunst- und Kulturforums Laubach zu sehen. »Die Entstehung eines Werke ist immer wieder Ansporn, weiter einzugreifen und somit das Werk wie ein Kind an die Hand zu nehmen, bis es erwachsen ist und selbstständig bestehen kann«: In dieser Überzeugung gestaltet der Künstler (Jg. 1969) seine Zeichnungen und Ölbilder. Er studierte von 1989 bis 1990 Kunst in Offenbach. Nach vielen Jahren im Musik-Business kehrte er 2014 wieder zur Kunst zurück. Heute lebt Rack in Friedberg, wo er als freischaffender Künstler seine abstrakten Werke kreiert. Seine Werke entstehen mit Ölfarbe auf Leinwand. Der Künstler nutzt Pinsel, Rakel, Messer oder Spachteln und trägt so zahllose Farbschichten auf die Leinwand auf. Diese werden teilweise wieder heruntergekratzt, um tiefergelegene Farbschichten freizulegen. So dauert es oft mehrere Monate, bis eine Arbeit fertig ist.
27. Mai 2019, 21:51 Uhr
der Redaktion
Raphael Rack
Raphael Rack

Arbeiten von Raphael Rack sind seit Samstag unter dem Motto »Ein Streif des Wunderbaren« in der Galerie No. 5 des Kunst- und Kulturforums Laubach zu sehen. »Die Entstehung eines Werke ist immer wieder Ansporn, weiter einzugreifen und somit das Werk wie ein Kind an die Hand zu nehmen, bis es erwachsen ist und selbstständig bestehen kann«: In dieser Überzeugung gestaltet der Künstler (Jg. 1969) seine Zeichnungen und Ölbilder. Er studierte von 1989 bis 1990 Kunst in Offenbach. Nach vielen Jahren im Musik-Business kehrte er 2014 wieder zur Kunst zurück. Heute lebt Rack in Friedberg, wo er als freischaffender Künstler seine abstrakten Werke kreiert. Seine Werke entstehen mit Ölfarbe auf Leinwand. Der Künstler nutzt Pinsel, Rakel, Messer oder Spachteln und trägt so zahllose Farbschichten auf die Leinwand auf. Diese werden teilweise wieder heruntergekratzt, um tiefergelegene Farbschichten freizulegen. So dauert es oft mehrere Monate, bis eine Arbeit fertig ist.

Abstrakte Bilderwelten

Die Werke von Raphael Rack sind farbgewaltige, oft großflächige abstrakte Bilderwelten, die von innen zu leuchten scheinen. Die verschiedenen Farbschichten treten förmlich aus dem Bild heraus und scheinen sich auf der Leinwand zu bewegen. Sie nehmen den Raum sowie die Aufmerksamkeit des Betrachters voll und ganz für sich ein, beeindrucken mit üppigem Volumen.

Nach der Begrüßung durch Arnold Schleier, den Vorsitzenden des Kunst- und Kulturforums, gab Dr. Friedhelm Häring eine Einführung in Racks künstlerisches Schaffen. Dessen Bilder seien Schnitte durch das Lebendige, voller Neugierde und Optimismus. Häring: »Manche Farben ringen miteinander.« Man müsse aufpassen, nicht mitgerissen zu werden in diesem Aufruhr, obwohl man sich danach sehne, sich aufzulösen, um mit diesen genialen Schöpfungen eins zu werden. Besonders gewürdigt wurden die Zeichnungen: »Sie stellen nichts Reales dar und doch sind sie lebendig, wie Herzschlag oder Atem.«

Die Ausstellung kann bei freiem Eintritt bis 30. Juni jeweils samstags von 11 bis 12.30 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach vorheriger Vereinbarung unter der Telefonnummer 0 64 05/95 07 30 besucht werden; am letzten Ausstellungstag ist ein Künstlergespräch anberaumt. Die ausgestellten Werke sind käuflich erwerbbar. Weitere Informationen gibt es per E-Mail an info@kunstforum-laubach.de und unter www.kunstforum-laubach.de. (Foto: dis)

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Ein-Streif-des-Wunderbaren-in-der-Galerie-No-5;art457,595136

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