17. Dezember 2018, 22:17 Uhr

Ein Licht in dunklen Stunden

17. Dezember 2018, 22:17 Uhr
Die siebenjährige Mia zündet die Kerze in der Friedenslichtlaterne an. (Foto: siw)

Einmal mehr haben die Freunde aus der Partnerstadt Molln das von Bethlehem kommende Friedenslicht von Oberösterreich nach Oppenrod gebracht. Nach einer von Fackelträgern begleiteten Friedenslicht-Wanderung von der Rahberghalle bis zur evangelischen Kirche hat die siebenjährige sehbehinderte Mia die Kerze in der Friedenslichtlaterne auf dem Kirchhof angezündet. Anschließend zog sie mit der für den Altar bestimmten kleineren Laterne in die abgedunkelte Kirche ein. Hier wurde die Ankunft des Lichtes mit einer Andacht und einem Chorkonzert des Gesangvereins Sängerlust gefeiert.

»Frieden braucht Vielfalt – Zusammen für eine tolerante Gesellschaft« lautet das diesjährige Motto der Friedenslicht-Aktion. Darauf eingehend sagte Pfarrerin Anne Schneider: »Frieden ist mehr als nur das Schweigen der Waffen. Frieden darf sich nicht nur auf die Menschen beziehen, sondern muss auch die Natur mit einschließen.«

Spenden für Station Pfaundler

Der Männerchor eröffnete das musikalische Programm mit »Wieder naht der heilige Stern«, der gemischte Chor »O-Ton« sang unter anderem »Komm zu uns mit deinem Licht« und gemeinsam intonierten beide Chöre (Leitung Matthias Schulze) als Hymne an die Zukunft das Lied »Ihr von morgen« nach einem Text von Udo Jürgens.

Die neue Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Kirsten Lenz-Rieper, und ihre Stellvertreterin Ruth Schnabel sprachen zur Begrüßung, bevor Professor Bernd A. Neubauer die Station Pfaundler vorstellte. Die Spendenaktion läuft in diesem Jahr zugunsten dieser kinderneurologischen Station am Universitätsklinikum Gießen-Marburg. »Hier werden jährlich etwa 1700 Kinder stationär und 5000 Kinder ambulant versorgt«, berichtete der Chefarzt. Die Ursachen für die Erkrankungen an Gehirn und Nervensystem sind weitreichend: Von Sauerstoffmangel während der Geburt und angeborenen Herzfehlern über Epilepsien bis hin zu Autounfällen.

Weitere Grußworte sprachen Ehrenbürgermeister Erhard Reinl (Partnerschaftsbeauftragter), Ortsvorsteherin Renate Renger, Dr. Angela Stender (Vorsitzende des Kirchenvorstands) und ein Mitglied des Vereins »Gemeinsam in Molln«.

Zum gemütlichen Beisammensein traf man sich im Anschluss an die Feierstunde bei Essen und Getränken im Bürgerhaus. Der Erlös aus dem Verzehr wird der Spendensumme für das Friedenslicht zugeschlagen. Dieses kann in eigenen Behältnissen an allen Festtagen nach den Gottesdiensten gegen eine Spende mitgenommen werden.

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