19. September 2017, 16:00 Uhr

Wahl in Rabenau

Drei Bewerber ums Bürgermeisteramt in Rabenau

Am 26. November wählt Rabenau den Nachfolger von Bürgermeister Hillgärtner. Am Montag endete die Bewerbungsfrist: Christoph Nachtigall, Florian Langecker und Ralf Lich treten an.
19. September 2017, 16:00 Uhr

Am Montagabend, kurz vor 18 Uhr, schaute Hauptamtsleiter Karl-Ernst Reder, in Rabenau für Wahlsachen zuständig, zur Sicherheit nochmal im Briefkasten der Gemeindeverwaltung nach. Ergebnis: »Nix drin, außer Rechnungen«. Wenig später endete die Bewerbungsfrist – und jede Ungewissheit darüber, wer sich um die Nachfolge des am 1. Mai 2018 ausscheidenden Bürgermeister Kurt Hillgärtner (FW) bewirbt: Es bleibt bei den drei, seit Monaten bekannten, seit Jahren in der Kommunalpolitik engagierten Kandidaten Ralf Lich (SPD), Christoph Nachtigall (Freie Wähler) und Florian Langecker. Letzterer gehört der CDU an, tritt bekanntlich aber als Unabhängiger an.

 

(Vor-)Entscheidung an Totensonntag

 

Als erster seinen Hut in den Ring geworfen hatte im April Ralf Lich (SPD), 55 Jahre alt und von Beruf Beamter bei der Deutschen Post AG. Der Londorfer, der von 2011 bis 2016 der Gemeindevertretung vorstand, würde sich im Falle seiner Wahl unter anderem für den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit stark machen. Einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Standorts sieht er in einer guten Kinderbetreuung. – Christoph Nachtigall, von 2006 bis 2016 im Gemeindeparlament, machte wenige Tage nach Lich seine Bewerbung publik. Der 33-jährige FW-Politiker verspricht, stets »ergebnisorientiert mit allen politischen Gruppierungen zusammenzuwirken.« Schwerpunkte seiner Arbeit sieht er in der langfristigen Verbesserung der Infrastruktur, insbesondere was die Anbindung Rabenaus an die umgebenden Städte, das heimische Gewerbe sowie die ärztliche Versorgung betrifft.

Der Dritte im Bunde, Florian Langecker (36), hatte bereits im Herbst eine Kandidatur erwogen, im Frühsommer dann seine Entscheidung anzutreten. Aber nicht auf dem CDU-Ticket, sondern als Unabhängiger. Der Polizeibeamte möchte so sein überparteiliches Verständnis des Amtes dokumentieren: »Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen gibt es für Parteidenken keinen Platz.« Ein Kernsatz seiner Kampagne: »Unsere Zukunft kann nur durch Bündelung aller in der Gemeinde vorhandener Ideen und Möglichkeiten bewältigt werden. Unsere Interessen können wir nur dann wirksam vertreten, wenn wir zusammenrücken und uns gemeinsam positionieren.«

Auch hier nur ein, zwei Sätze des Wahlprogramms, mit dem jetzt alle drei um das Vertrauen der rund 4250 Wahlberechtigten werben wollen. Am Abend des 26. November (Totensonntag) wird man wissen, wer dabei am erfolgreichsten war – im Falle einer Stichwahl erst am 10. Dezember. (Fotos: pm)

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