Kreis Gießen

Die Neuerungen: Parken wird teurer - Bändchen statt Buttons

Die gute Nachricht: Der Eintrittspreis bleibt unverändert bei Golden Oldies vom 28. bis 30. Juli in Krofdorf-Gleiberg; aber die Parkgebühren steigen. Was sich sonst noch ändert.
19. Juli 2017, 05:10 Uhr
Rüdiger Soßdorf
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Vom 28. bis 30. Juli wird erneut das Golden-Oldies-Festival in Krofdorf-Gleiberg gefeiert. (Foto: so)

Zehn Tage vor dem Golden-Oldies-Festival unter dem Motto »Musik, Motoren, Leidenschaften« in Krofdorf-Gleiberg zeigt sich die Gemeinde gerüstet: Kassendienste, Parkplatz-Logistik, Pannenhilfe für Oldtimer Einweisung der Klassiker im Dorf, Camp-Areas für Wohnmobilisten, Bus-Shuttle-Service – alles bestens. Das Fest kann kommen!

Rund 120 000 Quadratmeter Stellfläche für Pkw gibt es, Raum für 6000 bis 7000 Besucher-Fahrzeuge im Gewerbepark West, am Augarten, an der Kinzenbacher Straße und an der Wißmarer Straße, gleichwohl der Appell der Organisatoren um Alexander Bath an die Besucher: »Kommen Sie bitte aus Gießen und Biebertal mit dem Bus. Das lindert den Verkehrsdruck. Denn unsere Stellflächen sind endlich!« Seit etlichen Jahren werden diesmal die Parkgebühren angehoben: Von zwei auf drei Euro am Tag; laut Gemeinde sind die erhöhten Park-Preise den gestiegenen Kosten für Shuttle-Busse und den Personalaufwendungen geschuldet.

Mehr als 6000 Parkplätze

Stichwort Kosten: Der Eintritt beträgt für alle drei Tage 15 Euro, ebenso für Samstag und Sonntag. Wer nur Sonntag kommt, zahlt zwölf Euro. Kinder bis 14 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Für Wohnmobilisten sind rund 350 Stellplätze am Krofdorfer Freibad ausgewiesen; 15 Euro werden dort für das Parken aufgerufen; für weitere 15 Euro gibt es Dauertickets fürs Freibad. Weitere Campingmöglichkeiten gibt es auf dem Platz am Wißmarer See. Doch Reservieren und rechtzeitiges Anreisen ist nötig. Erfahrungsgemäß ist schon Tage vor dem Fest viel ausgebucht.

Sicherheitskonzept steht

Etwas einsilbiger wird man im Rathaus in Krofdorf-Gleiberg nur, wenn das Thema Sicherheitskonzept angesprochen wird: Das steht, ist eng mit Polizei, Katastrophenschutz, Rettungsdiensten etc. abgestimmt, bestätigt Sonja Tembeck vom Ordnungsamt und Bürgerservice der Gemeinde. Ihr Chef, Bürgermeister Thomas Brunner, bemüht sich von vorneherein um eine deeskalierende Wortwahl: Er spricht in der letzten größeren Pressekonferenz vor dem Fest am gestrigen Dienstag über Sturm und Unwetter, über Stromausfälle, und was man sonst noch so alles in den vergangenen 27 Jahren erlebt und dank guter Vorbereitung ordentlich gemeistert hat. Diese Szenarien sind wesentlich wahrscheinlicher, hofft der Bürgermeister, bevor er das Wort von Terrorgefahr überhaupt in den Mund nimmt. Und mit Blick darauf verlasse man sich ohnehin auf die Polizei. Die ist im Übrigen auch zuständig für tiefergehende Kontrollen etwa von Taschen und von Autos der Besucher und der Festival-Teilnehmer.

Polizei ist präsent

Die Beamten werden vor Ort präsent sein, haben auch eine eigene Einsatzleitung fürs Festival in der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg eingerichtet, sodass der dort Verantwortliche schnell entscheiden und etwa weitere Kräfte anfordern kann, wenn er den Bedarf dafür sieht.

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