Eine Woche noch bis zur Europawahl - Endspurt für die wahlkämpfenden Parteien: CDU, SPD und FDP und Grüne haben in dieser Woche nochmals ihre Großplakate aktualisiert. Das kostet Geld, Zeit und jede Menge Manpower. Denn im Werben für den Wahlgang pro Europa steckt viel Ehrenamt: Flyer in die Briefkästen stecken, Plakate kleben, Info-Stände betreuen - das funktioniert meistens sehr gut. Nur in Biebertal scheint die CDU etwas zurückhaltend.

Hier und da hängen Sven Simons Konterfeis an den Laternenpfählen und lächeln mit den Udo Bullmanns und Katarina Barleys um die Wette. Doch in Rodheim-Bieber und Vetzberg ist auf den großen Plakatwänden Fehlanzeige. Stattdessen haben sich die AfD und die NPD der von der CDU freigelassenen Flächen bemächtigt - zu begutachten etwa am Vetzberger Festplatz oder nahe dem Rodheimer Bauhof.

Was die politischen Mitstreiter von der NPD-Werbung halten, das lässt sich ebenfalls ablesen: »Es gibt kein Recht auf Nazi-Propaganda« wurde drübergeklebt.

Rückblick: Schon beim Bürgermeisterwahlkampf 2017 war die Biebertaler CDU eher zurückhaltend bei der öffentlichen Unterstützung ihres damaligen Kandidaten, plakatierte und warb eher wenig. Der Ausgang der Wahl freilich ist bekannt.

Sind ja noch ein paar Tage Zeit; vielleicht wird jetzt noch flugs nachgearbeitet. (so/Foto: so)

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