Kreis Gießen

Diakon wird Ruheständler

Im festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag verabschiedete die katholische Pfarrgemeinde Sankt Elisabeth Laubach ihren Diakon Hans-Joachim Schaaf in den Ruhestand. Schaaf empfing seine Diakonenweihe am 29. Mai 2004 im Hohen Dom zu Mainz und war zunächst in Grünberg und seit 1. September 2008 in der Laubacher Pfarrei als solcher tätig. Zu seinen Aufgaben zählten im kirchlichen Alltag das Abhalten von Beerdigungen, Trauungen, Taufen, Gottesdiensten und Gräbersegnungen.
23. Mai 2018, 21:52 Uhr
Dunja Osswald
ik_Diakon_240518
Diakon Hans-Joachim Schaaf (8. v. l.) inmitten einiger Messdiener mit Pfarrer Clemens Matthias Wunderle (l.), Ordinariatsrat Markus Warsberg aus Mainz (3. v. r.), Dekan Norbert Heide (r.), Diakon Wolfgang Peis (3. v. l.) und Gemeindereferentin Tanja Mohr (2. v. l.). (F.: G. Pimeisl)

Im festlichen Gottesdienst am Pfingstsonntag verabschiedete die katholische Pfarrgemeinde Sankt Elisabeth Laubach ihren Diakon Hans-Joachim Schaaf in den Ruhestand. Schaaf empfing seine Diakonenweihe am 29. Mai 2004 im Hohen Dom zu Mainz und war zunächst in Grünberg und seit 1. September 2008 in der Laubacher Pfarrei als solcher tätig. Zu seinen Aufgaben zählten im kirchlichen Alltag das Abhalten von Beerdigungen, Trauungen, Taufen, Gottesdiensten und Gräbersegnungen.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit aber lag im Seelsorge-Bereich. So leitete Hans-Joachim Schaaf den Caritas-Kreis der Gemeinde, absolvierte viele Besuche in den Altenpflege-Einrichtungen und war im Kreis Gießen auch als Notfall-Seelsorger tätig.

Sein Abschiedsdekret des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf erhielt er am Sonntag im Gottesdienst aus den Händen von Ordinariatsrat Markus Warsberg, bischöflich Beauftragter für den Ständigen Diakonat im Bistum Mainz. In seiner Predigt ging Warsberg auf die Kraft des Heiligen Geistes ein: Um den Heiligen Geist zu erfahren, brauche man offene Hände. Man müsse sein Leben danach ausrichten, dann wirke er auch im Alltag in Ehe und Beruf und führe auch durch schwere Stunden, machte er deutlich. Er dankte Schaaf im Namen des Bistums für dessen Dienst an Gott und den Menschen.

Dank, Präsente und gute Wünsche

Der evangelische Dekan Norbert Heide übernahm die Lesung aus der Apostelgeschichte; Diakon Wolfgang Peis las das Evangelium des Sonntags. Musikalisch umrahmte den Gottesdienst der katholische Kirchenchor unter Leitung von Bernhard Glaßl, der auch den Gemeindegesang an der Orgel begleitete. Für die Pfarrgemeinde dankten am Ende der Heiligen Messe Pfarrer Clemens Matthias Wunderle und Gemeindereferentin Tanja Mohr dem 67-jährigen Schaaf für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit in den vergangenen zehn Jahren symbolisch mit einem Präsentkorb.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Robert Pietryga und dessen Stellvertreterin Marion Schwalb schlossen sich den Dankesworten an und überreichten ihm und seiner Frau Renate Schaaf zwei Karten für den Tigerpalast in Frankfurt sowie ein Fotobuch mit Aufnahmen aus dem Gemeindeleben der letzten zehn Jahre und guten Wünschen vieler Gemeindemitglieder. Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachten Dekan Heide, Bürgermeister Peter Klug und der evangelische Pfarrer Stephan Ebelt ihren Dank für die gemeinsame Zeit und viele gute Wünsche für die Zukunft. Sie bekräftigten dies, indem sie gemeinsam mit allen Gästen und einem Glas Sekt auf den Ruheständler anstießen.

Artikel: https://www.giessener-allgemeine.de/regional/kreisgiessen/Kreis-Giessen-Diakon-wird-Ruhestaendler;art457,436136

© Giessener Allgemeine Zeitung 2016. Alle Rechte vorbehalten. Wiederverwertung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung