09. Dezember 2017, 11:00 Uhr

Der Pfarrer im Ruhestand und das neue Hobby

09. Dezember 2017, 11:00 Uhr
Pfarrer Paulfried Spies in Aktion.

Paulfried Spies, von 1983 bis 2003 evangelischer Pfarrer in Großen-Buseck und danach neun Jahre lang Seelsorger in den Vitos-Kliniken für Psychiatrie in Gießen, hat nicht nur Worte, sondern auch Töne. Kürzlich konnte man sie hören beim Konzert von TONikum in der evangelischen Kirche in Großen-Buseck.

Stand er als Pfarrer dort meist alleine vor dem Altar, war Spies nun Teil einer großen Chorgemeinschaft. Das Foto beweist: Die Freude am Singen steht ihm ins Gesicht geschrieben. Schon während seiner aktiven Zeit als Pfarrer hat er gerne mit der Gemeinde und den Konfirmanden gesungen und oftmals dazu Gitarre gespielt. Auch mit den Patienten in den Vitos-Kliniken nutzte er das Singen, als Ausdruck von dem, was in Menschen lebt an Lebensfreude, Sorgen, Traurigkeit und Sehnsucht.

Die Reihe »Musik in der Kirche« in Großen-Buseck diente übrigens als Modell für »Musik bei Vitos«, die Spies in seiner Zeit als Psychiatrie-Seelsorger dort angeregt und mit anderen gestaltet hat. Als Jugendlicher beherrschte er auch das Spiel auf der Posaune. Zur Auffrischung hat er ein paar Unterrichtsstunden in der Musikschule auf diesem Instrument genommen und sich danach dem Wiesecker Posaunenchor angeschlossen. Nach Chorgesang und Imkerei ist damit sein dritter Wunsch für den Ruhestand in Erfüllung gegangen. (siw/Foto: siw)

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