30. November 2018, 21:38 Uhr

CDU rückt Wirtschaftsförderung in Fokus

30. November 2018, 21:38 Uhr
Avatar_neutral
Aus der Redaktion

Die großen Investitionsvorhaben der Stadt Laubach wie Freibadsanierung oder Breitbandausbau, aber auch die Landtagswahl prägten die Jahreshauptversammlung der CDU Laubach. »2018 hat uns einiges abgefordert«, begann Vorsitzender Siegbert Maikranz seinen Bericht. Er nannte die Themen IKEK, Dorfschmiede, aber auch den Wechsel Laubachs in den Wahlkreis 20 (Vogelsberg). Letzteres sehe man mittlerweile sportlich, nicht zuletzt da CDU-Mann Michael Ruhl gewonnen habe.

Wie Fraktionsvorsitzender Axel Düringer erklärte, hatten die Stadtverordneten ein »volles Programm«, von Breitbandausbau bis zur Schwimmbadsanierung. »Dabei haben wir die sehr sachliche und faire Linie beibehalten.« Beim schnellen Internet benötige man als Flächenkommune deutlich mehr Unterstützung des Landes, bemühe sich daher bei der neuen Regierung um weitere Mittel. Denn: »Die Gleichrangigkeit der Lebensverhältnisse steht im Grundgesetz.«

Leitbild und Laubach-App

»Technik und Zustand des Freibads sind sehr problematisch, deshalb haben wir uns für den Erhalt ausgesprochen«, fuhr Düringer fort. Derzeit werde durch ein Fachbüro geprüft, was an Sanierung und Attraktivitätsgewinn zu welchen Summen möglich und sinnvoll sei. Für die Stadt habe man sich vorsorglich fürs SWIM-Förderprogramm angemeldet, auch aus der »Hessenkasse« seien Mittel zur Finanzierung möglich. Den größten Anteil verschlinge das Becken, während Rutschen und Sprungtürme – die das Bad deutlich attraktiver machen – relativ günstig zu haben seien. »Diese Chance sollten wir aber nutzen, denn die Konkurrenz unserer Nachbarn ist groß.« Ein Schwerpunkt neben dem bereits erfolgreich weiterentwickelten Tourismus soll nach Düringer künftig die Wirtschaftsförderung sein. Stichpunkte seien hier Laubach-App, Runde Tische aus Politik und Gewerbe und die Leitbildentwicklung.

Neben Landtagskandidat Ruhl war auch Kreisvorstand Christian Knoll in den »Tannenhof« gekommen. CDU-Bewerber zur Europawahl sollten laut Knoll das Thema Sicherheit und Stabilität in den Vordergrund stellen. Und: 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs gelte es, den Beitrag Europas für den Frieden herauszustellen. Bericht von den Ehrungen folgt.



0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos