23. Januar 2019, 21:56 Uhr

Solarpark Oppenrod

Bürokratische Hürden sorgen für Unmut

23. Januar 2019, 21:56 Uhr

Die Planungen für Photovoltaik-Anlagen entlang der A 5 bei Oppenrod nehmen konkretere Züge an. Die vorgesehene Fläche ist überwiegend in privatem Besitz, die Anlagen sollen von der Bürgerenergiegesellschaft Sonnenland betrieben werden. Im Bauauschuss berichtete Mathias Wolf (Büro Fischer) über die Rückmeldungen im Rahmen der Beteiligung der Öffentlichkeit: Hessen Mobil habe darauf hingewiesen, dass auf einer Breite von 40 Metern neben der A 5 ein Bauverbot gelte. Allerdings würden 110 Meter breite Streifen für solche Anlagen entlang Autobahnen laut Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert. Insofern erschließe sich die Stellungnahme von Hessen Mobil nicht.

Außerdem gebe es widersprüchliche Angaben darüber, auf welchen Flächen Solarzellen aufgestellt werden dürfen. Einige der eingeplanten Parzellen befänden sich in einem landwirtschaftlichen Vorranggebiet und es sei noch offen, ob eine Abweichung vom Regionalplan zu beantragen ist. Ferner könne es sein, dass ein Gutachten über die mögliche Blendung von Verkehrsteilnehmern durch die Solarzellen eingeholt werden muss. Laut Wolf stehen nun weitere Gespräche an, unter anderem mit der Kreisbauaufsicht. Sowohl Bürgermeister Haas als auch die Fraktionen monierten, der bürokratische Aufwand sei enorm hoch. Immo Zillinger (FW) kritisierte, dass die Planung noch nicht weiter fortgeschritten sei. Katharina Habenicht (Grüne) regte an, mit Gewerbetreibenden über die Verpachtung von Dachflächen für Photovoltaik zu verhandeln.

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