21. November 2018, 22:12 Uhr

Bürger und nicht die Stadtverordneten entscheiden Wahl

21. November 2018, 22:12 Uhr
Helmut Ott (5. v. l.) und Norbert Arnold (4. v. r.) werden für 45 Jahre CDU-Mitgliedschaft geehrt. Bürgermeister Jörg König (M.) ist seit 40 Jahren in der Partei. (Foto: se)

Ganz im Zeichen des Bürgermeisterwahlkampfs stand die Jahreshauptversammlung der Lindener CDU am Dienstagabend in den Ratsstuben. Stadtverbandsvorsitzender Norbert Arnold wünschte sich, dass alle Mitglieder Amtsinhaber Jörg König dabei unterstützen. Arnold hob hervor, dass »Jörg König immer vor Ort ist und nicht nur dann, wenn mal eine Wahl ist«.

Der Stadtverbandsvorsitzende berichtete, dass die »Zuhör-Tour« des Bürgermeisters sehr erfolgreich sei. Er kritisierte das Verhalten der anderen vier Parteien in Sachen Wahltermin, den die Freien Wähler, Grünen, SPD und FDP mit ihrer Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung auf dem 9. Dezember festlegten. Die CDU hatte den 28. Oktober vorgeschlagen – an diesem Tag fand auch die hessische Landtagswahl statt.

Bürgermeister König berichtete über seine Hausbesuche, bei denen er stets mit offenen Armen empfangen werde und seinen Gastgebern jeweils eine Apfelsine überreiche. Fabian Wedemann gab in Vertretung des verhinderten Fraktionsvorsitzenden Frank Hille einen Überblick über die Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung, in der sich die CDU praktisch in der Rolle der Opposition befinde.

Im Verlauf der Mitgliederversammlung wies Norbert Arnold auf eines hin: »Wenn die Stadtverordneten entscheiden müssten, hätte Jörg König keine Chance, aber die Bürger entscheiden die Wahl.« Und an Jörg König gerichtet: »Bei den Bürgern bist du näher dran. Jörg, du schaffst das.«

Zu den Gästen gehörte auch Christian Knoll als Vertreter des Kreisverbandes, der (fast schon traditionell) die anstehenden Wahlen leitete. Dabei wurde Anneliese Bork einstimmig im Amt der Schriftführerin bestätigt.

Knoll ging in seiner Rede auf die zurückliegende Landtagswahl und die Europawahl am 26. Mai nächsten Jahres ein. In Sachen Europawahl setzte er sich für Prof. Sven Simon als Spitzenkandidat seiner Partei in Hessen ein und wünscht ein stärkeres Zugehen auf die Wähler: »Die Bürger wollen konkret von uns wissen, wie wir in den nächsten fünf Jahren Hessen gestalten wollen«, stellte er fest. Er forderte die 32 anwesenden Parteifreunde auf, den Amtsinhaber im Bürgermeisterwahlkampf zu unterstützen.

Treue Mitglieder geehrt

Im Rahmen der Versammlung wurden treue Mitglieder geehrt: Thomas Altenheimer für 20 Jahre, Thorsten Arnold, Ute Fabel und Birgit Liebermann für 25 Jahre, Herbert Ruderisch für 30 Jahre, Horst Schmidt und Ekkehard Wissler für 35 Jahre, Jörg König und Marianne Kraft für 40 Jahre sowie Helmut Ott und Norbert Arnold für 45 Jahre.

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