14. Juni 2018, 22:02 Uhr

»Blende«-Siegerin stellt in Linden aus

14. Juni 2018, 22:02 Uhr
Hobbyfotografin Mechthild Hermann (M.) zeigt ihre Werke in Linden. (Foto: pm)

Linden (pm). Mechthild Hermann ist als Fotografin in der Region bekannt. Beim Wettbewerb »Blende« der Gießener Allgemeinen Zeitung erreichte sie 2015 den dritten Platz, ein Jahr drauf gewann sie ihn sogar. »Hände am Instrument« lautet der Titel ihrer aktuellen Foto-Ausstellung, die bis zum 12. September in der Sparkassenfiliale Linden zu sehen ist.

Hermann wurde 1964 geboren und wuchs in Bad Camberg auf. Im Alter von zehn Jahren erhielt sie eine eigene Kamera, mit der die ersten Aufnahmen in Schwarz-Weiß entstanden. Das technische Grundverständnis vermittelte ihr Vater, denn so einfach wie heute, war das Fotografieren damals nicht. Alles musste manuell eingestellt werden.

Trotz dieser Begeisterung studierte sie Politikwissenschaft, Germanistik und Pädagogik in Mainz. Danach arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Soziologie der Johannes Gutenberg Universität, im Mainzer Frauenbüro und bei der Landtagsfraktion der Grünen in Rheinland-Pfalz. Seit 1994 ist sie Geschäftsführerin des Bildungswerks der Arbeiterwohlfahrt Hessen e. V. mit Sitz in Gie-ßen. Ihre Fotografien waren bereits in Gruppenausstellungen im Kulturamt und Frauenkulturzentrum in Gießen zu sehen.

Ilona Roth, stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Gießen, eröffnete die Präsentation der Bilder. Die Ausstellung zeigt die Hände von Musikern des Philharmonischen Orchesters des Stadttheaters Gießen, während sie dabei sind zu spielen. »Hände erzählen Geschichten, diese Hände sind einzigartig, denn sie erzeugen Töne«, sagte Hermann. Die Idee zu diesem Fotoprojekt entstand 2013. »Mein Wunsch war es, analog zu den zwölf Mona-ten des Jahres, Hände von zwölf Musikern an ihrem Instrument zu fotografieren.« Letztendlich sind sehr viel mehr Fotos entstanden. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser Arbeiten, die durch die Aufnahme der Details der verschiedenen Instrumente und die in ihrer Bewegung aufgenommenen Hände sehr intensiv wirken. Damit der Betrachter erfährt, wer das Instrument spielt, stehen die Namen der Musiker unter den Bildern.

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