An der Schaftränke in Freienseen soll ein Biotop entstehen. Die Nutzungsgenehmigungen und Planungen dafür sind auf den Weg gebracht, derzeit stehen die behördlichen Zustimmungen noch aus. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung der Freienseener Jagdgenossenschaft berichtet.

Vorsitzender Uwe Beyer erklärte, dass aufgrund des nicht genehmigten Haushalts der Stadt Laubach die geplanten Wegebaumaßnahmen nicht in Angriff genommen werden konnten. Nach dem Kassenbericht wurde der Vorstand entlastet. Beyer dankte den scheidenden Vorstandsmitgliedern für ihre engagierte Arbeit. Karl Löber war seit 1969 im Vorstand und Klaus Hofmann seit 2005 im Ausschuss. Den Vorstand gehören nach der Wahl Uwe Beyer, Dirk Michael Hofmann, Hans Keller, Stefan Klös und Jörg Oberheim an. Die gewählten Genossenschaftsausschussmitglieder sind Klaus Löber, Jörg Horst und Rüdiger Krato, zu deren Stellvertretern wurden Jürgen Beyer, Ulrich Meerbott und Martin Beyer gewählt.

Der Jagdnutzen von zehn Euro pro Hektar bejagbarer Fläche soll ausbezahlt werden. Jagdpächter Werner Gölz zählte die Strecke auf: ein Hirsch, 40 Rehwild (davon fünf durch Unfall), 16 Schwarzwild, fünf Hasen (davon drei durch Unfall) und 37 Waschbären. Weiterhin beklagte Grölz einen Wildschaden von 2000 Euro. Jedoch seien die Schäden mit allen Landwirten fast freundschaftlich geregelt worden.

Erneut wurde darauf hingewiesen, dass der Jagdaufseher vor der Heumad benachrichtigt werden soll, um im Gras liegende Rehkitze zu retten. Grölz verwies auf die gesetzliche Verpflichtung des Wiesenabsuchens vor Start des Mähens und die möglichen rechtlichen Konsequenzen und Strafen bei Unterlassung.

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