29. April 2019, 12:26 Uhr

Wiesn-Fest

Beste Stimmung beim Wiesn-Fest in Pohlheim

10 000 Gäste haben beim ersten Wiesn-Wochenende auf der Mockwiese nicht nur bei den Veranstaltern für zufriedene Minen gesorgt. Es wurde ordentlich und ohne besondere Vortkommnisse gefeiert.
29. April 2019, 12:26 Uhr
Hoch die »Tassen«.

Das musikalische Kommando »Auf die Bänke – fertig – los!« von Stimmungskanone Antonia aus Tirol ließen sich die 4400 begeisterten Wiesnfans bei der zweiten FFH-Wiesn-Hitnacht am Samstagabend auf der Mockswiese nicht zweimal sagen. »Ausverkauft!« war für das grün-weiß geschmückte Festzelt gemeldet, und entsprechend proppenvoll präsentierte es sich auch dem Beobachter. Das Licher Wiesn-Fest lockte einmal mehr die meist junge Partygesellschaft weit über Mittelhessen hinaus in die Limesstadt. Als Stimmungsgarant präsentierte sich erneut Peter Wackel, der – vom Ballermann eigens aus Mallorca eingeflogen – die Stimmung im Festzelt förmlich zum Kochen brachte. Und auch die erstmals vertretene Oktoberfest-Band »Draufgänger« mit ihrer flotten Blasmusik-Fassung von »Cordula Grün« als angesagtem Partyhit sowie ihrer Traktor-Hymne »Johnny Deere« zeigte sich für die Veranstalter als goldrichtiger Griff, denn die »grünen Jungs« aus Österreich wurden lauthals gefeiert.

 
Fotostrecke: Wiesn-Fest 2019

Das fanden auch acht Jungs des »Teams Bräutigam« aus Fulda auf ihrer »Letzten Auswärtstour«, die eigens als Begleiter des richtigen Bräutigams Jens dessen Junggesellenabschied in Pohlheim feierten. Das war ihr perfektes Warmup für die eigentliche Hochzeitsfeier, dann aber im August mit Braut, wie der Fuldaer verriet. So waren viele Gruppen von weit her angereist, um auf der Mockswiese zu feiern. Heimische Mädels in feschen Dirndln waren gemeinsam mit Freundinnen aus Frankfurt bei Maßbier in purer Glückseligkeit vereint. Almundena Miranda, eine Wetzlarerin mit spanischen Wurzeln, und der 28-jährige Wladislaw aus Waldgirmes schafften es gar bis auf die Bühne zu Antonia und lieferten eine ganz persönliche Luftgitarrennummer ab.

Keine großen Zwischenfälle

Zudem gab die Crew um Küchenchef Herrmann Görster aus München wieder alles, damit Hendl & Co. sowie beim Sonntagfrühschoppen der mächtige Ochse vom heimischen Hof Obersteinberg in bester Qualität zur Stärkung der Gäste von den emsigen Bedienungen für diesen Wiesn-Marathon serviert wurden. Alles klappte wie am Schnürchen und so gab es auch angesichts des flotten Services allenthalben zufriedene Gesichter bei der Nachbetrachtung beim Frühschoppen mit der Oktoberfest-Band »Simmisamma«. Insgesamt feierten rund 10 000 Fans friedlich und ohne größere Zwischenfälle. Die Veranstalter um Wiesnwirt Carsten Prill sowie die Hilfs- und Sicherheitskräfte von Feuerwehr, Polizei und DRK zeigten sich zufrieden vom Verhalten der Gäste.

Alleine das Wetter hätte etwas besser sein können, so Schausteller Andreas Walldorf. Aber wie schon der »Hundertjährige Watzenborn-Steinberger« zum Wetter auf der Mockswiese wusste »Das Festzelt steht, der Regen kommt.« Diese Überlieferung gehört hier zur gepflegten Tradition. Die Parkeinweiser bewiesen angesichts des Regens ihr besonderes Augenmerk auf die Damenwelt, denn bereits vor der Einfahrt zum Parken auf der Wiese baten sie mitfahrende Frauen auszusteigen. So blieb ihnen nasse Schuhe erspart. Einfach nett.

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