27. Oktober 2019, 20:08 Uhr

Bei »Seemann« wurde mitgesungen

27. Oktober 2019, 20:08 Uhr
Die »Bambinis« zeigen beim Laubacher Senorennachmittag einen gekonnten Nachwuchsauftritt. (Foto: fp)

Einen etwas anderen Seniorennachmittag erlebten zahlreich Laubachs ältere Mitbürger am Samstagnachmittag in der Sport- und Kulturhalle. Der Karnevalverein übernahm in seinem Jubiläumsjahr die Programmgestaltung. Da man sich außerhalb der fünften Jahreszeit bewegte, traten zwar die Aktiven des KVL auf, die beiden Moderatoren Björn Erik Ruppel und Jörg Diddi Nitschke legten jedoch Wert darauf, dass es sich um keine karnevalistische Veranstaltung handele.

Bürgermeister Peter Klug warb für die rege Nutzung des Bürgerbusses und rief zur Mitarbeit im Seniorenbeirat auf. In einer Einführungsrunde ließ die Tanzgarde »Blumen sprechen«, geleitet von Nadine Neuhäuser. Klug und die erste Stadträtin Isolde Hanak ehrten mit Elfriede Diehl (98 Jahre) und Gerhard Hofmann (91) die ältesten Teilnehmer. Klug dankte insbesondere den Helfern aus Verwaltung, Ortsbeiräten, den Pfadfindern und dem Roten Kreuz. In der Kaffeepause unterhielt der Musikverein Laubach unter Leitung von Hubert Honsowitz.

Die Moderatoren versprachen einen bunten Geburtstagsstrauß im 111. Jubiläumsjahr. Mit einem gemeinsamen Tanz der Minihoppser, Minigarde und Bambinis wurde dies eingelöst. »Großspurig« kündigten Ruppel und Nitschke einen Bauchredner an, der war jedoch gar nicht gekommen. So sprangen beide in die Bresche und gaben allerlei lustige Weisheiten von sich. Die teure Renovierung eines alten Hauses könne sich Ruppel sparen, meinte Nitschke. Schließlich gebe es im Internet ganze Häuser für 1000 Euro. Heißen würden sie Dixie.

Vom »Traummann Waldemar« sang die aus Schweden stammende Laubacher Kammersängerin Karin Pagmar. Gemeinsam intonierte sie mit dem Publikum »Ein Schiff wird kommen« oder »Seemann«. Die »drei Tenöre« vom Elferrat gaben »Aber dich gibt’s nur einmal für mich« zum Besten, begleitet von einigen artistischen Einlagen und glänzender Mimik.

Evelyn Rosenfeld begeisterte hiernach mit einem akrobatischen Tanzmariechen-Auftritt. Ihre Schwester Michelle Rosenfeld wollte drei Lieder singen, ihre Begleitmusik war jedoch unauffindbar. Sie entschloss sich für einen Auftritt ohne musikalischen Hintergrund und sang das Lied »Küss mich, halt mich, lieb mich« aus »Drei Haselnüsse für Aschenputtel«. Dafür erhielt sie vom Publikum stürmischen Beifall. Den Programmabschluss bildete eine Playbackshow der schönsten Schlager, unter anderem mit der »Kleinen Kneipe« von Peter Alexander.

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