07. Dezember 2018, 22:11 Uhr

Ausgebildete Kräfte gesucht

07. Dezember 2018, 22:11 Uhr

»434 Mitglieder unterstützen durch ihre Beiträge die Arbeit des Fördervereins Sozialstation und andere soziale Dienste Wettenberg. Leider ist ihre Zahl rückläufig«, sagte Heide Simonis, die seit gut 15 Jahren als Vorsitzende des Vereins Verantwortung trägt. Der harte Kern des Vereins mit dem zweiten Vorsitzenden Dr. Gerhard Noeske traf sich am Mittwochabend im Haus der Begegnung zur Jahreshauptversammlung. Simonis begrüßte auch Bürgermeister Thomas Brunner und Martina Worsch, die Pflegedienstleiterin der Sozialstation Wettenbeg.

Brunner berichtete, dass zwei Mitarbeiterinnen Festverträge erhalten und eine stellvertretende Leiterin für die Sozialstation gefunden wurde. »Einige Zeit hat die Sozialstation finanziell auf Rücklagen zurückgreifen können. Nun soll versucht werden, wirtschaftlicher zu arbeiten. Unser Ziel ist es, auch in schwierigen Zeiten die Station in Verantwortung der Gemeinde weiter zu führen«, sagte er. Personelle Reserven im Stellenplan wolle man besser ausschöpfen und hoffen, dafür ausgebildete Kräfte am Markt zu finden. Man sei Mitglied eines Fachverbandes geworden und wolle künftig die Abrechnungen in der Station abwickeln, das bringe eine bessere Übersicht und sei gut für die Betriebswirtschaftlichkeit, sagte der Bürgermeister, der den Beschäftigten der Sozialstation für ihre gute Arbeit dankte.

Simonis hob hervor: »Ich bekomme zur Arbeit der Sozialstation nur positive Rückmeldungen.« Sie teilte mit, dass das Angebot des Trauerkaffees mangels Interesse eingestellt worden sei. Sollte aber jemand zu Hause eine Trauerbegleitung wünschen, stünden Mitglieder der Gruppe »Füreinander-Miteinander« zur Verfügung. Auch das Angebot »Vorlesen« im AWO-Pflegeheim Wißmar sei eingestellt worden, da es dort viele kreative Angebote gebe. Der Gruppe »Füreinander-Miteinander« dankte Simonis für die engagierte Arbeit.

Worsch teilte mit, dass sich die Personalsituation mit sechs fest angestellten Kräften, fünf Teilzeitkräften und zwei sporadisch einsetzbaren Aushilfen nicht verändert habe. Fast 70 Patienten würden betreut und viele Beratungsgespräche geführt.

Durch die Mitgliedschaft im neuen Verband seien auch Verhandlungen mit den Krankenkassen möglich, um bessere Vergütungen zu erreichen. Es gebe, wenn auch kleine, Lichtblicke. Anfragen nach Pflegedienstleistungen würden auch von außerhalb Wettenbergs an die Station herangetragen. Dem könne man aber nicht entsprechen. Nicht mehr geleistet werden könnten weitere Wünsche zur Hauswirtschaftshilfe. Ein Demenz-Café sei mit vier Besuchern noch im Angebot.

Den Kassenbericht legte Helga Rosenau vor. Die Beiträge der Mitglieder und Spenden von 700 Euro standen im vergangenen Jahr für die Arbeit des Fördervereins zur Verfügung.

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