31. August 2017, 19:45 Uhr

Arbeitsjubilare im Gießener Land

Der 1. September ist für viele Menschen ein besonderes Datum: Für sie begann und beginnt an diesem Tag der Start ins Berufsleben. So werden heute etliche Beschäftigte für langjährige Treue zu »ihrem« Unternehmen gewürdigt.
31. August 2017, 19:45 Uhr

Rüdiger Pigors feierte nun sein 40-jähriges Arbeitsjubiläum bei der Josef Mack GmbH in Grünberg. Am 1. September 1977 begann er seine Ausbildung zum Industriekaufmann. Danach war er vorwiegend im Vertrieb tätig, wo er im Außen- und Innendienst für die Kundenbetreuung zuständig war und noch immer ist. Er stieg zum Vertriebsleiter, stellvertretendem Geschäftsführer und Prokuristen auf. Im Laufe der Zeit erwarb er sich ein umfangreiches technisches Spezialwissen und begleitete maßgeblich den Wandel des eher handwerklich aufgestellten Kohlebürstenherstellers zum modernen Industriebetrieb für Komponenten zur Stromübertragung. »Rüdiger Pigors hat wesentlich zum Erfolg der Firma Mack beigetragen und sie in besonderer Weise geprägt«, teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. »Sein Name wird immer mit der Josef Mack GmbH & Co. KG verbunden sein.« (pm/Foto: pm)

Margit Becker aus Trohe feiert heute ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum bei der Toss GmbH & Co. KG in Alten-Buseck. Seit 1992 war sie in unterschiedlichen Bereichen der Abteilung Verschleißteile für Verpackungsmaschinen im Einsatz und lernte die Produktlinie von Grund auf kennen. »Ihre Position hat mit den Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, weil Kunden heute mit hoher Termintreue beliefert werden wollen«, teilte das Unternehmen mit. Bei personellen Engpässen springt Becker für Kollegen anderer Abteilungen ein und sorgt auch dort für reibungslose Abläufe. »Kollegen und Geschäftsleitung schätzen die große Sorgfalt, mit der Margit Becker die ihr gestellten Aufgaben angeht«, heißt es weiter in der Mitteilung, mit der die Geschäftsleitung zum Jubiläum gratuliert. (pm/Foto: pm)

In Friedrichshütte feiern am heutigen 1. September drei Jubilare ihre 40-jährige Zugehörigkeit zur Römheld GmbH. Hartmut Stender aus Ruppertsburg begann 1977 seine berufliche Laufbahn als Auszubildender zum Dreher. Nach erfolgreicher Prüfung im Jahre 1980 wurde er als NC-Dreher beschäftigt. Seit 2004 ist er im Bereich Schleifen zuständig für die termin- und qualitätsgerechte Bearbeitung von Werkstücken. Otfried Koch aus Villingen ist seit seinem Eintritt als Technischer Zeichner in der Konstruktion und Entwicklung tätig. 1988 erfolgte eine Weiterbildung bei der IHK Gießen zum Teilekonstrukteur. Koch ist zuständig für das CAD-gestützte Konstruieren kundenindividueller Modulog-Systeme und Einpressvorrichtungen. Bernd Penktner aus Gonterskirchen startete als Auszubildender zum Maschinenschlosser. Danach wurde er als NC-Facharbeiter weiterbeschäftigt und ist seit 2005 in der Werkzeug-Voreinstellung tätig. Hier obliegt Penktner das fachgerechte Voreinstellen und Verwalten der Werkzeuge und Vorrichtungen des modernen Maschinenparks. »Für alle drei Jubilare gilt gleichermaßen, dass ihre lange Berufserfahrung und profunden Fachkenntnisse von Kollegen, Mitarbeitern und Auszubildenden gleichermaßen geschätzt und in Anspruch genommen werden«, teilte das Unternehmen mit. »Wir bedanken uns bei allen Jubilaren für die langjährige Treue.« (pm/Foto: pm)

Richard Kapp aus Reiskirchen feiert heute sein 25-jähriges Arbeitsjubiläum bei der Firma Faber & Schnepp in Gießen. Kapp begann im Jahre 1992 als Spezial-Baufacharbeiter im Unternehmen und ist seit dieser Zeit auf verschiedenen Baustellen der Straßen- und Tiefbauabteilung tätig. »Der Jubilar zeichnet sich durch vorbildliches verantwortungsvolles Arbeiten und seiner großen Loyalität zu unserem Unternehmen aus«, heißt es in einer Pressemitteilung. »Geschäftsleitung und Betriebsrat danken Richard Kapp für seinen Arbeitseinsatz und der 25-jährigen Betriebstreue.« (pm)

Eleni Paraskevopoulou feierte bereits am 17. August ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Seniorenheim der Casa Reha in Lollar. Die Jubilarin wurde 1973 in Deutschland geboren, ist aber dann in Griechenland aufgewachsen und zur Schule gegangen. 1990 kehrte sie wieder zurück in ihr Geburtsland. Am 17. August 1992 begann sie in der Casa Reha in Lollar eine Stelle als Wohnbereichshelferin. Als die Kinder erwachsen waren, entschied sich Paraskevopoulou zu einer Ausbildung zur Altenpflegefachkraft, die sie 2018 mit einem Examen abschließen wird. Deshalb nennen sie die Kollegen noch liebevoll »Schülerin«. Paraskevopoulou wird von ihren Kollegen sehr geschätzt. Sie ist im Umgang mit ihren Bewohnern und auch den Kollegen loyal, freundlich und hilfsbereit. Masorca Schmitt als Heimleitung und Sylvia Venohr als Pflegedienstleitung lobten die Jubilarin und betonten, ihr Beruf sei eine Berufung. Der liebevolle Umgang mit alten Menschen habe für sie Priorität. (efo)

Catja Kullbach feierte am Montag ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Lich. Bürgermeister Bernd Klein und Fachbereichsleiter Frank Arnold gratulierten der Angestellten. Die Jubilarin ist im Sozial- und Erziehungsdienst als Mitarbeiterin in der Kindertagesstätte »Auf dem Gleienberg« eingesetzt. Das Anerkennungsjahr/Praktikum absolvierte sie im Kindergarten Muschenheim von August 1991 bis Juli 1992, ihr Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin folgte im August 1992. Im August und September 1992 war Catja Kullbach im Kindergarten »Am Gründchen« tätig, ab Oktober 1992 dann im Kindergarten »Oberstadt«. Von da ab wurde sie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen und war ab Oktober 1993 als Gruppenleiterin in dieser Einrichtung beschäftigt. Nach Umsetzung im September 1995 ist die Erzieherin in der Kindertagesstätte »Auf dem Gleienberg« tätig. Catja Kullbach ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Nieder-Bessingen. Der Jubilarin macht die Tätigkeit in der Kindertagesstätte viel Spaß, »jedoch muss man immer auf Zack sein, denn die Wünsche und Ansprüche der Gesellschaft sowie die Anforderungen sind gestiegen«. (moj/Foto: moj)

Marion Brandt aus Cleeberg ist seit 25 Jahren bei Winkhaus tätig. Auch deshalb, weil sie hier Beruf und Familie unter einen Hut bringen kann. Als junge Mutter fing sie am 1. September 1992 bei dem Hersteller von Fenstertechnik, Türverriegelungen und Zutrittsorganisation an. Damit setzt sie eine lange Tradition fort: Ihre Mutter und ihre beiden Großmütter waren bereits bei Winkhaus beschäftigt. Schnell änderte sich der Aufgabenbereich der Jubilarin: angefangen in der Poststelle im Werk Münster (Westfalen) über die Auftragserfassung bis zur Sachbearbeitung im Vertrieb. Als sich Ende 2008 eine private Veränderung abzeichnete, ermöglichte Winkhaus den Umzug aus dem Münsterland nach Mittelhessen und eine neue Stelle am Standort Kriftel. Hier ist die 55-Jährige als Assistentin des Leiters Systemtechnik unter anderem für die Dienstleistungsplanung der Winkhaus-Techniker und die Organisation der Händler-Schulungsveranstaltungen zuständig. In ihrer Freizeit ist sie gern mit ihrem Ehemann im Wohnmobil auf Tour. (pm)

Dagmar Gebauer aus Linden feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Universitätsstadt Gießen. Die berufliche Laufbahn der geborenen Gießenerin begann 1977 mit der Ausbildung zur Stenosekretärin beim Magistrat der Stadt Lahn. Danach wurde sie in den Dienst der Stadt Lahn als Mitarbeiterin der Stadtkasse eingestellt. 1980 wurde Dagmar Gebauer in den Dienst der Universitätsstadt Gießen übernommen, bei der sie ab 1981 als Sekretärin im Gartenamt tätig war. Ab 1996 war Gebauer in den Rechnungsstellen des Schulverwaltungsamtes und Sozialamtes eingesetzt, ehe ihr die Stelle einer Sachbearbeiterin in der Abteilung Zentrale Dienste des Sozialamtes übertragen wurde. Ab 2007 war sie im Bereich der Fehlbelegung und der Ehrenamts-Card im Amt für soziale Angelegenheiten tätig und übernahm 2008 die Stelle als Seniorenclubleiterin der Seniorentreffs Herderweg und Hölderlinweg. Dies führte sie ab 2013 auch im Seniorenbüro als Koordinatorin der sechs städtischen Seniorentreffs fort. Vielen Gießener Senioren ist sie darüber hinaus auch bekannt als Organisatorin der Seniorenveranstaltungen in der Kongresshalle. Gebauer sei ein Organisationstalent, die mit ihrer offenen Art für gute Stimmung sorge, ohne ernsten Themen des Lebens aus dem Weg zu gehen, teil die Stadt in einer Presseerklärung mit. (pm)

Ingrid Allmeroth aus Lollar hat ebenfalls bei der Stadt Gießen ihr 40-jähriges Dienstjubiläum gefeiert. Nach ihrer schulischen Laufbahn an der Volksschule Salzböden, der Mittelpunktschule in Lollar und der kaufmännischen Friedrich-Feld-Schule in Gießen entschied sich die gebürtige Marburgerin 1977, ihre berufliche Karriere bei der Stadt Lahn zu beginnen. Bis 1979 absolvierte sie die Ausbildung zur Stenosekretärin und wurde direkt im Anschluss daran in den Dienst der Stadt Lahn übernommen. Sie wurde am 1979 vom Schulverwaltungsamt als Schulsekretärin in der Liebigschule eingestellt und 1980 in den Dienst der Universitätsstadt Gießen übernommen. Heute, 38 Jahre später, ist Allmeroth noch immer an »ihrer« Liebigschule tätig. Für die Schülerschaft, die Lehrerschaft sowie das gesamte schulische Umfeld sei sie eine lieb gewonnene Ansprechpartnerin, teilt die Stadt mit. (pm)

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