Kreis Gießen

Apfelverkostung beim OGV Inheiden

Saftig, knackig, süß: So viele Apfelsorten es gibt, so viele Geschmäcker gibt es auch. Jede Apfelsorte hat ihr eigenes Aroma. Gerade diese Aromen ganz unvoreingenommen kennenlernen, das bot am Freitag der Obst- und Gartenbauverein Inheiden im Rahmen einer Apfelverkostung an. Zehn Apfelsorten, aufgeteilt in drei Gruppen, standen zur Verkostung bereit, darunter auch viele alte und eher unbekannte Sorten. Welche genau, das wurde zu Beginn natürlich noch nicht verraten. Zunächst sollten die Besucher das Obst anhand von Geschmack, Aussehen, Saftigkeit und Aroma bewerten.
20. November 2018, 22:21 Uhr
Constantin Hoppe

Saftig, knackig, süß: So viele Apfelsorten es gibt, so viele Geschmäcker gibt es auch. Jede Apfelsorte hat ihr eigenes Aroma. Gerade diese Aromen ganz unvoreingenommen kennenlernen, das bot am Freitag der Obst- und Gartenbauverein Inheiden im Rahmen einer Apfelverkostung an. Zehn Apfelsorten, aufgeteilt in drei Gruppen, standen zur Verkostung bereit, darunter auch viele alte und eher unbekannte Sorten. Welche genau, das wurde zu Beginn natürlich noch nicht verraten. Zunächst sollten die Besucher das Obst anhand von Geschmack, Aussehen, Saftigkeit und Aroma bewerten.

In der ersten Gruppe fanden sich typische Herbstäpfel: Normalerweise Mitte September reif – dieses Jahr aber zwei Wochen früher – und nicht lange lagerbar, findet man diese nicht im Handel. Aber alle drei sind alte Sorten und damit auch für Allergiker gut geeignet. Die meisten Apfelallergien, so war zu erfahren, hängen mit neuen Züchtungen zusammen. Bei den drei vorgestellten Sorten Santana, Sonnenglanz und Gräfin Goldach ist das aber kein so großes Problem. OGV-Fachwart Robert Stelz leitete die Verkostung. Er gab zudem Tipps zu Baumpflege und -schnitt sowie allgemeine Informationen zu den verschiedenen Sorten. Auch eher typische Lagersorten wie Sirius, Topaz, Karneval und Freiherr von Hallberg standen auf dem Programm. Dabei handelt es sich ebenfalls um Sorten, die in Geschäften eher selten zu finden sind.

Generell sei der Verein mit der Apfelernte und auch der Qualität sehr zufrieden, wie Stelz erklärte. Das lag aber vor allem an der Bewässerungsanlage auf dem Vereinsgelände. Das Problem für die Qualität der Äpfel seien die warmen Nächte in diesem Jahr gewesen, erläuterte Stelz, denn: »Erst der Wechsel aus kalten Nächten und warmen Tagen tut dem Apfelaroma gut«.

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