Viele wertvolle Tipps gab es für die Besucher der zweiten Hungener Gesundheits- und Seniorenmesse. Denn das Angebot, das knapp mehr als 30 regionale Aussteller in der Stadthalle am Samstag und Sonntag bereithielten, gab Antworten auf viele Fragen, die man sich rund um die Themen Gesundheit und Älterwerden stellt. Beim Verein Stadtmarketing Hungen, der die Messe nach der Premiere 2016 nun zum zweiten Mal organisierte, ist man zufrieden: »Viele interessierte Besucher sind zur Messe gekommen«, zog 1. Vorsitzende Martina Beele-Peters Bilanz, und ergänzte. »Sie wollten nicht nur bummeln, sondern hatten viele Fragen an den Ständen. Auch die Fachvorträge waren gut besucht und es gibt schon Anfragen für die nächste Messe.«

»Gesundheit ist dasjenige Maß an Krankheit, das es mir noch erlaubt, meinen wesentlichen Beschäftigungen nachzugehen«: Mit diesem Zitat von Friedrich Nietzsche stimmte die Chirurgin und Gerontologin Christine Langer zur Eröffnung auf die Messe ein und unterstrich, Gesundheit im Alter sei Lebensqualität. Erster Stadtrat Helmut Schmidt lobte das Engagement des Seniorenbeirats Hungen und betonte, dass durch eine solche Messen die Anliegen der Älteren in der Öffentlichkeit verstärkt wahrgenommen werden.

Vielfältige Unterstützung

»Auch wenn viele Menschen erst ab dem mittleren Alter auf solche Messen gehen – meist dann, wenn die ersten Problemchen anfangen –, spielen die Themen Gesundheit, Prävention, Fitness und Wohlbefinden auch schon vorher eine Rolle«, sagte Britta Ronthaler vom Stadtmarketing. Dementsprechend hielten die Aussteller auch für alle Altersklassen Angebote bereit.

Neben Akteuren im Gesundheits-/Seniorenbereich wie Malteser Hilfsdienst, DRK Kreisverband Marburg – Gießen, VdK Hungen oder Sportkreis Gießen stellte sich u.(a. Heilpraktikerin Susan A. Budeck vor; sie wollte an ihrem Stand Vorurteile gegenüber der Hypnose abbauen. »Sie hilft beim Abbau von Ängsten wie beispielsweise Prüfungsängsten bei Jugendlichen und allem, wo ein Mensch sagt, er möchte etwas verändern«, berichtet die Schmerztherapeutin.

Neben Fahrrädern, Informationen zur Patientenverfügungen oder Bestattung im Friedwald, Personalcoaching oder diverse Betten und Versicherungen oder sogar mobile Schokoladenverkostungen gab es auch ein breitgefächertes Angebot Hungener Institutionen. Das Oberhessische Diakoniezentrum informierte z. B. über Essen auf Rädern, Ambulanten Pflegedienst und Hospizdienst. Die evangelische Kirchengemeinde Hungen stellte ihren ehrenamtlichen Besuchsdienst sowie Hilfsangebote für ältere und hilfsbedürftige Menschen vor. Zudem luden Fachvorträge an beiden Tagen dazu ein, sich in ein Themengebiet zu vertiefen, etwa aktives Altwerden, Schlafstörungen, Besteuerung von Alterseinkünften oder die Verkehrssicherheit im Alter.

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