04. Juli 2018, 22:08 Uhr

800 ehrenamtliche Arbeitsstunden

04. Juli 2018, 22:08 Uhr

Endlich ist es so weit, auch die Feuerwehr des kleinsten Hungener Stadtteils Rabertshausen verfügt jetzt über einen eigenen Schulungsraum mit Büro und einen Raum für die Jugendfeuerwehr. Möglich wurde dies, da der Mieter der Räume in Dorfgemeinschaftshaus und alter Schule, die bis August 2012 als Wohnung genutzt wurden, nun ausgezogen war, so Vorsitzender Jürgen Rudel bei der feierliche Übergabe am Samstagnachmittag.

Dies war die Chance bei der Stadt Hungen zu beantragen, diese Räume künftig durch die Feuerwehr zu nutzen, so der Vorsitzende weiter. Erfreulich war, dass man dazu bei der Stadt und den städtischen Gremien auf breites Wohlwollen gestoßen sei und das Vorhaben von Anfang an unterstützt wurde. Trotzdem mussten noch einige Jahre vergehen bis die Feuerwehr nun einziehen konnte. Klar war, dass die Mitglieder der Feuerwehr bei den Umbaumaßnahmen ihre Eigenleistung anboten. Am Ende seien so 800 ehramtliche Arbeitsstunden geleistet und dadurch von geschätzten 60 000 Euro Gesamtkosten rund 20 000 Euro erbracht worden.

Im Oktober 2013 wurden die Räume vom Hungener Magistrat der FFW zur Verfügung gestellt und dem Antrag auf Umbau stattgegeben. Die Bauaufsicht wurde an den Rabertshäusener Architekten Ditmar Müller übergeben, der diese Tätigkeit ehrenamtlich übernahm. Im Januar 2014 starteten die ersten Abrissarbeiten und die Firma Pleier begann mit den Installationsarbeiten. Schon Ende 2016 konnten die Räume bezogen werden. Rudel dankte der Stadt Hungen für die Bereitstellung der Räume und der finanziellen Mittel. Ein Dank ging auch an die ehrenamtlichen Helfer sowie den Planer Müller. Es sei eine gute und gelungene Sache geworden und er freue sich, so Hungens Bürgermeister Rainer Wengorsch, »dass man nun auch für die Feuerwehr im kleinsten Hungener Stadtteil die nötige Voraussetzung für die Ausbildung geschaffen hat«. Man sei froh, dass man die neuen Räume bereits seit einiger Zeit nutzen könne, so Wehrführer Jan Scherer.

Neben einem kleinen finanziellen Obolus überreichte die Ortsvorsteherin Isolde Kammer auch eine Bildercollage mit Bildern, die die einzelnen Bauabschnitte darstellen. Im Anschluss an die Eröffnung fand das Sommerfest statt, zu dem alle Bürger eingeladen waren. Natürlich wurde für die Verpflegung der Gäste bestens gesorgt.

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