11. April 2018, 10:04 Uhr

Schwerer Unfall

78-Jährige eine Stunde lang eingeklemmt

Bei einem schweren Autounfall auf der L 3072 wurden vier Menschen schwer verletzt. Um eine eingeklemmte 78-Jährige aus einem Auto zu befreien, brauchten die Rettungskräfte eine Stunde.
11. April 2018, 10:04 Uhr
Aus diesem Fahrzeug wird die schwer verletzte 78-Jährige befreit. (Foto: con)

Zu einem verhängnisvollen Verkehrsunfall kam es am Dienstagnachmittag auf der L 3072 zwischen Lehnheim und Atzenhain. Dabei wurden vier Beteiligte zum Teil schwer verletzt. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert.

Gegen 13.50 Uhr wollte ein 46-jähriger Mann aus Mücke mit seinem VW Tiguan mit Anhänger aus Richtung Merlau kommend an der Kreuzung nahe Atzenhain auf die L 3072 fahren.

Dabei übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei einen aus Richtung Mücke kommenden Mercedes Benz: Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Der Mercedes wurde dabei gegen einen an der Kreuzung wartenden Mercedes Vito geschleudert.

 

Straße zwei Stunden gesperrt

 

Sowohl die beiden Insassen des Benz als auch des Vito wurden bei dem Unfall schwer verletzt, der VW-Fahrer blieb unverletzt.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Grünberg, Lehnheim und Stangenrod sowie Atzenhain und Nieder-Ohmen hatten mit der Bergung der Verletzten viel Arbeit: Die 78-jährige Beifahrerin im Mercedes Benz wurde durch den Unfall in den Fußraum gedrückt und war dort eingeklemmt, wie Einsatzleiter und Grünberger Stadtbrandinspektor Lothar Theis berichtete.

Erst nach über einer Stunde und dem kompletten Aufschneiden des Fahrzeuges konnte sie geborgen werden. Die schwer verletzte Frau wurde mit dem Rettungshubschrauber »Christoph 28« aus Fulda ins Krankenhaus nach Marburg gebracht. Die anderen Verletzten kamen nach Lich und Gießen.

Die L 3072 war für über zwei Stunden an der Unfallstelle voll gesperrt. Neben den 40 Einsatzkräften der Feuerwehren war der Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber sowie fünf Rettungswagen vor Ort. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf rund 70 000 Euro.

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