14. Januar 2019, 22:08 Uhr

300 Häuser in Pohlheim gesegnet

14. Januar 2019, 22:08 Uhr
Im Abschlussgottesdienst freuen sich die Sternsinger darüber, dass sie über 7800 Euro für Kinder in Peru sammeln konnten. (Foto: pm)

Pohlheim (pm). Viel zu tun hatten in der vergangenen Woche die insgesamt 49 Pohl-heimer Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin und der evangelischen und syrisch-orthodoxen Kirchengemeinden Pohlheims. Insbesondere in den letzten Tagen waren sie unterwegs, um bei nasskaltem Wetter unter dem Leitwort »Segen bringen – Segen sein. Wir gehören zusammen in Peru und weltweit« den Segen in die Häuser zu bringen.

Bei über 300 Besuchen wurden von den Sternsinger, die von 17 »Kamelen« – so nennt man hier die Erwachsenen – begleitet wurden, Häuser, Wohnungen und Geschäfte besucht. Auch die Gottesdienste in den Stadtteilkirchen, gleich welcher Religion, standen auf der Besucherliste. Selbst das städtische Bürgerbüro und das Büro von Bürgermeister Udo Schöffmann blieben nicht außen vor. Dr. Kerstin Rehberg-Schroth leitete das Team. Bislang sind bei der diesjährigen Aktion über 7800 Euro zusammengekommen, die an das Kindermissionswerk überwiesen werden, sagte sie mit Stolz am Sonntag im Rahmen des gut besuchten abschließenden Sternsinger-Dankgottesdienst im Pfarrzentrum von St. Martin in Watzenborn-Steinberg.

Zelebriert wurde der musikalisch von Ingrid Gardlowski-Wach (Keyboard) und Michaela Müller-Kunz (Gitarre). Begleitende Gottesdienste von Pastoralassistentin Dr. Stefanie Völkl und Rehberg-Schroth (beide St. Martin), Pfarrerin Marisa Mann und Gemeindepädagogin Laura Schäfer (beide evangelische Kirchengemeinde Watzenborn-Steinberg), Pfarrerin Christine Specht (ev. Kirchengemeinde Garbenteich/Hausen) sowie Pfarrer Iskender Kücükkaplan (syrisch-orthodoxe Kirchengemeinde Mor Eliyo Watzenborn-Steinberg). Während des Dankgottesdienstes wurde auch noch der fehlende Segensvers »20*C+M+B*19« mit Kreide auf die äußere Kirchentür geschrieben. Lieder, die die Sternsinger bei ihren Besuchen in den Häusern sangen, waren dabei ebenfalls zu hören, etwa »Im Namen des Vaters sind wir hier« oder »Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit«.

Nach den Fürbitten einiger Sternsinger wurde das »Vaterunser« in anderer Form als sonst üblich gebetet: Während Laura Schäfer Zeile für Zeile vorbetete, folgten die Gottesdienstbesucher Stefanie Völkl, die in der Gebärdensprache die entsprechenden Handbewegungen vorgab.

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