19. Juni 2018, 22:07 Uhr

120 bis 160 Euro Entlastung

19. Juni 2018, 22:07 Uhr

Der Haupt-, Finanz- und Satzungsausschuss (HFSA) der Gemeinde Rabenau hat in seiner Gebührensatzung die Kindergarten- und Kita-Gebühren neu festgelegt. Das war notwendig geworden, weil ab 1. August das Land Hessen sechs Stunden für die Kindergartenkinder ab dem dritten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Grundschule freigestellt hat.

Konkret bedeutet das, dass für das erste Kind vom vollendeten 3. Lebensjahr an in der Vormittagsbetreuung von 7 bis 13 Uhr keine Gebühren und in der Betreuung von 7 bis 14 Uhr 30 Euro sowie von 7 bis 16 Uhr 90 Euro Kindergartengebühren fällig werden. Für die Eltern bedeutet das eine Entlastung von 121 bis 158 Euro. Dafür gewährt das Land Hessen der Gemeinde für jedes in der Gemeinde gemeldete Kind jährlich 1627,20 Euro. Für die »Krippenkinder« beträgt die Betreuungsgebühr je nach Dauer 240 oder 300 Euro, für Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr 220 Euro (sechs Stunden), 240 Euro (sieben Stunden) oder 300 Euro (neun Stunden).

Neue Busdienstregelung im Blick

Der Ausschussvorsitzende Otmar Lich bedauerte, dass die Kommune hier vom Land alleine gelassen werde und die Defizite dadurch steigen. Es sei die Zuständigkeit des Landes. Von der SPD klang es, das Land habe zunächst groß die Wohltaten verkündet und dann die Gemeinde im Regen stehen lassen. »Wer bestellt, der bezahlt« solle auch hier gelten. Die Ausschussmitglieder stimmten einstimmig der Vorlage für die neuen Gebühren zu.

Der Änderung der »Satzung über die Betreuung von Kindern in den Tageseinrichtungen für Kinder« haben die Mitglieder des HFSA ebenfalls einstimmig zugestimmt. Die bisherige Satzung stammt aus dem November 2006.

Mit dieser Regelung soll der Busdienst aus den Ortsteilen Allertshausen, Geilshausen und Odenhausen entfallen. Das werde jedoch erst in zwei Jahren der Fall sein, weil der derzeitige Vertrag mit dem Busunternehmen noch zwei Jahre gelte, wie Karl-Ernst Reder von der Verwaltung erläuterte. Insgesamt müsse man zu gegebener Zeit in Verbindung mit neuen Kindergärten darüber nachdenken, wie der Busdienst zu regeln ist, und ob man ihn noch benötige.

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