Hessen

Weibliche Opfer suchen öfter Hilfe

Wiesbaden - Frauen suchen weit häufiger Unterstützung als Männer, wenn sie angegriffen wurden. Das geht aus der Jahresbilanz der hessischen Opferhilfevereine hervor, die Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) kürzlich veröffentlichte. Danach wandten sich im vorigen Jahr gut 3200 Menschen an die Opferhilfevereine in Frankfurt, Wiesbaden, Hanau, Darmstadt, Gießen, Fulda, Limburg-Weilburg und Kassel. Fast drei Viertel der Ratsuchenden seien Frauen gewesen. Bei einem Großteil der Beratungen, nämlich gut 75 Prozent, sei es um »Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit« gegangen, berichtete Kühne-Hörmann. In den Beratungen ging es demnach um rund 2500 Delikte. Die Hilfe werde »kostenlos und vertraulich« gewährt. pit
15. April 2021, 21:31 Uhr
Redaktion

Wiesbaden - Frauen suchen weit häufiger Unterstützung als Männer, wenn sie angegriffen wurden. Das geht aus der Jahresbilanz der hessischen Opferhilfevereine hervor, die Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) kürzlich veröffentlichte. Danach wandten sich im vorigen Jahr gut 3200 Menschen an die Opferhilfevereine in Frankfurt, Wiesbaden, Hanau, Darmstadt, Gießen, Fulda, Limburg-Weilburg und Kassel. Fast drei Viertel der Ratsuchenden seien Frauen gewesen. Bei einem Großteil der Beratungen, nämlich gut 75 Prozent, sei es um »Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit« gegangen, berichtete Kühne-Hörmann. In den Beratungen ging es demnach um rund 2500 Delikte. Die Hilfe werde »kostenlos und vertraulich« gewährt. pit

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