30. September 2021, 20:21 Uhr

Vielversprechende Zwischenbilanz

30. September 2021, 20:21 Uhr
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Von DPA
Der autonom fahrende Minibus »Easy« rollt unter anderem durch die Straßen von Bad Soden-Salmünster. FOTO: DPA

Hofheim - Zehntausende von Fahrgästen, verschiedene Einsatzorte: Seit zwei Jahren werden in Hessen autonome Minibusse auf ihr Potenzial für den öffentlichen Nahverkehr untersucht. Bei Testfahrten unter dem Dach des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) seien bisher mehr als 30 000 Fahrgäste mitgefahren, sagt Sprecherin Vanessa Rehermann. Die Ergebnisse der Strecken in Frankfurt, Wiesbaden, Bad Soden-Salmünster und am Kloster Eberbach seien sehr vielversprechend. Auch bei den Fahrgästen kämen die Fahrzeuge gut an.

Den Anfang machte im September 2019 ein Test am damals für Autos gesperrten Frankfurter Mainufer. Der Minibus »Easy« absolvierte dort eine Strecke von 700 Metern. An Bord war noch ein Operator genannter Mitarbeiter, um im Notfall einschreiten zu können. Dies war auch bei einem Test im Februar 2020 auf dem Gelände der Wiesbadener Helios-Kliniken der Fall. Gleiches gilt für den noch laufenden Test in Baden Soden-Salmünster (Main-Kinzig-Kreis), wo der Minibus seit Mai erstmals im Straßenverkehr unterwegs ist - mit maximal elf Kilometern pro Stunde.

Am Kloster Eberbach soll das autonome Fahren im Freizeitverkehr erprobt werden. Dort absolviert ein Shuttle eine 750 Meter lange Strecke. Insgesamt sehen nach Befragungen 90 Prozent der Test-Fahrgäste autonome Fahrzeuge als positive Entwicklung an.

Dies wird auf einem Gelände der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) untersucht. Eingegriffen werden kann noch via Fernsteuerung. Der Fokus liege vor allem darauf, welche weiteren Anforderungen die Shuttles erfüllen müssen, damit ein Betrieb ohne Operator auch abseits geschlossener Gelände möglich sei, erklärt Rehermann. dpa



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